S.O.S. Eine Zukunft für Tiere ist der deutsche Name unseres Vereins. Da wir in Portugal registriert sind, trägt der Verein offiziell jedoch den portugiesischen Namen: S.O.S. Animais sem futuro - Associacão protectora de animais

Der Verein finanziert sich aus mehreren Quellen:

Der Finanzbedarf

 

Fast alle Tiere, die zu uns kommen, sind entweder schwer krank, verletzt oder eben Welpen, die vielleicht gerade mal 1 oder 2 Tage alt sind. Dementsprechend sind die aufzuwendenden Finanzmittel wesentlich höher, als bei einer “normalen” Hundehaltung. Die Futterkosten sind zwar erheblich, jedoch werden sie noch bei weitem übertroffen von Kosten für

Alles in allem beträgt unser monatlicher Finanzbedarf zurzeit (Januar 2007) etwa 4.000.-€ bis 5.000.-€, wobei die Tendenz steigend ist, da wir immer wieder Tiere aufnehmen und die aktuelle Zahl von 60 Hunden und 30 Katzen bald übersteigen werden.

Unsere beiden Tierärztinnen Dr. Heike Rautenberg und Dra. Ana Rita Balancho unterstützen uns auch bereits nach besten Kräften durch Sonderpreise, kostenlose Behandlungen, Aufschub bei den Rechnungen usw. Ohne Sie wäre sehr Vieles einfach nicht realisierbar.

Dringende Projekte

 

Der Bau einer echten Quarantänestation ist mittlerweile unumgänglich geworden. Bis jetzt hatten wir glücklicherweise wenige echte Quarantänefälle und konnten uns immer irgendwie in unseren privaten Wohnräumen behelfen. Da Wohnräume aber naturgemäß sehr schlecht zu desinfizieren sind, können wir so nicht mehr weitermachen. Bisher konnten wir die wenigen Fälle immer erfolgreich handhaben und auch die Quarantänenotwendigkeiten einhalten, aber wir wollen das Glück auch nicht herausfordern und bauen nunmehr die seit langem geplante Station, sobald wir die finanziellen Mittel haben.

 

Der Bau eines Mutter/Kindhauses ist ebenfalls zu einem dringenden Erfordernis geworden, nachdem nun auch schwangere Hündinnen bei uns Aufnahme finden. In der Vergangenheit kamen immer nur Welpen aus dem Müllsack zu uns, die keine Mutter mehr hatten. Mittlerweile jedoch haben uns auch die Hundemütter entdeckt, wie aktuell die kleine Bica, die immerhin 10 gesunde Welpen hier zur Welt gebracht hat. Eine Mutter mit 10 Welpen in Privaträumen zu halten ist in vielerlei Hinsicht ein Problem, insbesondere weil die portugiesischen Straßenhunde ein extremes Freiheitsbedürfnis haben und nicht gerne in Wohnungen leben. Dennoch benötigen sie eine geschützte, einigermaßen warme (und im Sommer kühle) Umgebung, in der die Babys gut wachsen und gedeihen können. Im aktuellen Fall haben wir sie natürlich im Privathaus aufgenommen, aber die Zerstörung von Möbeln und Kabeln war unvermeidlich. Andererseits war es für Bica auch beklemmend, nicht nach draußen zu können, wann immer sie es wollte, denn sie war abhängig von uns und wir arbeiten natürlich tagsüber draußen. Daher möchten wir dieses Haus bauen, indem Hundemütter und Welpen artgerecht leben können und trotzdem beschützt und betreut sind.


Der Verein

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