






29.12.08
Es hat lange gedauert, bis die süßen Bommels gesund waren. Wir haben sie klein und krank aufgenommen, jetzt sind sie groß, stark und gesund. Unsere liebe Elena hat sich in der ganzen Zeit der Quarantäne liebevollst um sie gekümmert, sie getauft und kümmert sich jetzt auch um die Vermittlung.





Milo
Amy
Roxie
Jona
Tess
Jane
Ella
Kischa
05.01.09
Im Oktober sind acht kleine Vierbeiner zu uns gestoßen. Im Laufe der 3 Monate sind sie schon prächtig gewachsen und eine aufgeweckte Truppe geworden.
Da ihre Mutter die Hautkrankheit “Sarcoptes-Räude” hatte, wurden die Bommels prompt mit dieser hochansteckenden parasitären Hautkrankheit befallen.
Diese stark juckende Krankheit wird durch die Sarcoptes-Milbe verursacht und überträgt sich durch direktem Kontakt.
Zunächst zeigt sich die Sarcoptes-Räude in Form von kleinen Pappeln, die sich rasch ausbreiten und aus denen durch das intensive Kratzen Hautveränderungen wie Haarausfall, Krusten und Schuppen entstehen.
Kischa: Sie ist die Größte und Schwerste der Bommels und bringt aktuell 16 kg auf die Waage! Sie ist eine sehr anhängliche junge Dame und möchte am liebsten die ganze Zeit schmusen, egal ob Elena mit dem nassen Wasserschlauch das Gehege sauber macht. Ein weiteres Mal gestreichelt werden, dass ist immer drin. Sie inspiziert eine neue Umgebung gerne auf eigene Faust und schaut sich ohne ihre Geschwister um..
vermittelt

Um diese Parasiten zu bekämpfen, werden die Tiere in antiparasitären Lösungen gebadet.
Da unseren kleine Bommels noch zu jung waren und der Befall noch nicht so gravierend, haben wir sie mit “Advocat” behandelt, das sind Pipetten gegen Parasiten, die man in den Nacken träufelt.
Drei Tage später wurde ihnen “Infermun” gespritzt, damit ihr Immunsystem gestärkt wird und zwei Wochen später wurde ihnen ein weiters Mal Advocat verabreicht.
Nachdem unsere Tierärztin am 29.12. die Rasselbande von oben bis untersucht hat und keine Anzeichen der Sarcoptes-Räude mehr feststellen konnte, durften die Bommels endlich ihre erste Impfung bekommen.
Um die Behandlung der Hautkrankheit abzuschließen, bekommen die Bommels am 06.01.09 eine letzte Advocat, damit sie 100% geheilt sind. Eine Rückkehr der Krankheit kann ausgeschlossen werden.
Die Bommels sind eine lustige Bande, die immer ein kleines Chaos in ihrer Isolierstation verursachen. Jeden Tag, wenn Elena das Reich der Gumminasen betritt, wird sie von allen liebevoll begrüßt.

Ella: Sie ist eine Lebendige und immer auf Zack. Im freien Gelände der Quinta ist sie voller Begeisterung, möchte alles kennen lernen und ihre Nase führt sie in alle verschiedenen Ecken. Sind die Bommels in ihrem privatem Gehege, dann hat Ella gern alles vom Schlafplatz aus im Auge und beobachtet alle aufmerksam. Sobald Elena in die Nähe des Nestes kommt, spring sie ausgeregt ihr entgegen und freut sich unglaublich.
Roxie: Sie ist in ihrem Reich eine ruhige zurückhaltende Maus. Möchte alles in Ruhe beschauen und lässt sich mehr Zeit für sich. Sobald es hinaus ins Freie geht, ist sie die Mutige. Als die Bommels endlich aus der Qurantäne in den Hof der Quinta durften, war sie die Erste, die den großen Schritt nach draußen gewagt hat. So haben die anderen sich dann auch ins Fremde getraut.
Tess: Ist eine aufgeweckte braune Gumminase. Möchte auch gern mit vorne dabei sein und wenn sie mal zu kurz kommen sollte, dann fängst sie auch schon mal an zu meckern. Tess lässt sich nicht alles gefallen und zeigt es auch! Sie hat viel Kraft ihren Willen durchzusetzen. Wenn die Bommels im Hof sind, ist kein Loch vor Tess sicher, sie muss alles gesehen haben.
Milo: Er ist ja nun der einige Mann im Hause, da Jona schon ein neues Zuhause gefunden hat. Er macht seine Sache gut und hat die Frauen nun für sich. Er ist eher ein ruhiger Typ, der sich durch nichts aus der Ruhe bringt. In dem Bommel-Gelende ist er zurückhaltend und gelassen. Sobald es in Freie geht ist er wie ausgewechselt und tobt wild herum und springt durch jede Pfütze, wie ein junger Gott!
Amy: Amy ist eine stille und ruhige Maus. Sie ist die kleinste und leichteste der Bommels, aber sie lässt sich trotzdem nicht von dem Rest unterkriegen. Sollte sie mal von einem Bommel untergebuttert werden, zeigt sie schon, das man das nicht mit ihr machen kann.
Voller Power hält sie immer mit ihren Geschwistern mit und inspiziert alles neue mit ihrer neugierigen Art
Jane: Sie möchte auch liebend gern geschmust werden. Jane folgt meist Kischa, sie ist ihr kleiner Schatten und geht vorsichtiger an die Sache heran. Jane ist eher zurückhaltend und vorsichtiger, aber sie traut sich mittlerweile immer selbstständiger an die Sache heran und erkundigt Unbekanntes mit viel Respekt. Sobald sie sich sicher fühlt, ist sie der kleine schwarze Flitzer und lässt keinen Stein unentdeckt.




vermittelt
12.01.09
Nun möchte ich Ihnen gerne davon berichten, wie die Bommels mich täglich in Bewegung halten und mir von Tag zu Tag mehr Freude bereiten.
Da die Süßen immer größer werden und natürlich bei Kräften bleiben sollen, bekommen sie zweimal täglich 3 große Näpfe mit speziellem Welpenfutter für große Hunderassen. In einer Woche rechnet sich das auf 2 Sack Futter!!
Morgens stelle ich diese in ihre Hütte und solange sie sich über das Futter hermachen, spritze ich ihr Außengehege aus. Der erste Napf ist ruck zuck geleert, so schnell kann man gar nicht schauen. Ich muss nicht all zu lange warten bis Kischa mir aus dem Haus entgegenkommt und erst einmal gekuschelt werden möchte. Mit ihrer tapsigen Art springt sie mich an und lässt nicht locker, bis sie eine Hand von mir ergattert hat. Hinter Kischa schleicht meist die kleine Jane und spring mich von der andern Seite an. (Ein Glück, dass ich zur Zeit eine Regenhose trage, denn so fix wie die mich dreckig machen, könnt ich keine Jeans wechseln) Sie ist vorsichtiger, aber wenn ich dann in die süßen Augen blicke, ist es um mich geschehen. Schupps ist der Wasserschlauch beiseite gelegt und dann muss ich erst mal die beiden kuscheln.
Das wollen sich die andern meist nicht entgehen lassen, also steht erst mal eine Gruppenkuschelrunde mit allen an!!! (diese mögen nicht nur die Vierbeiner, sondern auch die Zweibeiner!!!) Dann wünscht man sich doch mehr Arme, um alle gleichzeitig zu streicheln. Wenn ich mich endlich von den Bommels losreißen kann, um mit dem Ausschrubben ihrer Quarantänestation fortzufahren, ist schon einige Zeit vergangen. Ist alles dann nun sauber und ihr Bettchen mit frischen Decken ausgelegt, ist mein morgendlicher Teil bei ihnen erfüllt.
Die Rasselbande hat nun das Okay der Tierärztin und darf im Innenhof der Quinta frei herum laufen. Dort leben sie völlig auf und möchten alles ganz genau erkundigen. Es gibt keine Ecke, wo die Bommels nicht schon waren. Sie laufen durch jede Pfütze und jeden Strauch, nichts bleibt wie es vorher war. Den ersten Kontakt zu den lieben Hunden im Innenhof der Quinta haben die Gumminasen gleichzeitig auch schon gemacht. Sie verstehen sich mit allen gut und wenn es den Älteren zu bunt wird, dann werden die 7 von ihnen zu Recht gewiesen. Es ist immer wieder schön anzusehen, wenn die Kleinen den Hof unsicher machen.
Dienstag war ein bedeutungsvoller Tag und die Bommels haben ihren großen Gang ins Tal gemacht. Mit vorsichtigen Schritten folgten sie dem Clan, aber Kischa, Milo, Ella (Marusha) und Amy waren sich erst nicht sicher und traten den Rückweg an. Daraufhin hat Johannes die Vier eingesammelt und es ging ins fremde, große Gelände. Karin und ich haben nun mit der vollständigen Rasselbande und dem Clan den Talgang angetreten. Mit viel Rücksicht auf die süßen Vierbeiner sind wir langsam vorangegangen. Wir hatten natürlich immer ein gezieltes Auge auf sie und dass keiner aus dem Clan sie ärgern sollte. Jumbo hat es einige Male versucht, aber soweit haben wir es nicht kommen lassen.
Schritt für Schritt haben die Bommels das Tal kennen gelernt und als wir oben angekommen sind, fühlten sie sich nicht nach Meditation. Alles war noch so neu und unerforscht. Roxie hat sich selbstständig auf den Rückweg gemacht, aber nach einigen Minuten ist sie doch noch zu uns gestoßen. Tess, Jane, Marusha und Amy haben die Umgebung gründlich unter die Lupe genommen. Kischa hat sich zwischen meinen Füße gelegt und die Aussicht genossen. Milo war mal hier und da, er wurde von Nicki sehr genau angeschnuppert. Als alle auf dem Berg versammelt waren, ging es auch schon weiter. Die Bommels behutsam die Letzten, aber schon etwas sicherer.
Auf dem Rückweg des Talganges waren die sie schon gut dabei. Nur Kischa hat sich zu viel von ihrer Nase leiten lassen und hat auf sich warten lassen. Irgendwann kam eine kleine Maus angelaufen und wollte doch nach Hause und nicht die Nacht im Tal verbringen. Bei der täglichen Futterrunde wussten die 7 gar nicht was los war. Alles so aufregend und keiner von ihnen hatte Lust irgendetwas zu essen. Milo, Jane, Ella und Tess haben mal den Kopf in den Napf gesteckt, aber nein, dass war dann doch nichts. Lieber die Gegend unsicher machen.
Zum Abschluss des Tages haben Sarah und ich den Süßen die letzte Advocat in den Nacken geträufelt. Dann ging es für die Bommels ab ins Bett. So viele neue Eindrücke, wie sie gesammelt haben! Von denen haben sie wohl in der Nacht geträumt!
Am Mittwoch ging das zweite große Abenteuer für die Bommels los. Der nächste Talgang stand um 16 Uhr auf dem Plan und die Rasselbande folgte mir schon wesentlich besser als am Vortag. Alle gemeinsam liefen Richtung Tor, das den Weg in das Tal freigibt. Diesmal blieb keiner auf der Strecke oder eher gesagt keinen musste Johannes nachbringen. Sie haben sich wohl gemerkt, dass es ein schöner Ort ist und ihnen dort niemand etwas Böses will. Als wir in einer geschlossenen Gruppe oben angekommen sind, konnte man den Lieben ansehen, dass sich schon wohler fühlen. Milo ist auch schon mal allein auf Erkundung gegangen, aber er war immer in Sichtkontakt. Roxie, Amy, Tess und Marusha haben sich zusammen getan und wollten jeden Stein umdrehen. Ab und zu waren sie mal nicht zu sehen, auf mein Rufen kamen die Vier angerannt und wollten mal eben “Hallo” sagen. Jane und Kischa sind in meiner Nähe geblieben. Kischa hat sich wieder den besten Platz zwischen meinen Füßen gesucht und Jane direkt neben mir. Die beiden Verschmusten haben dann auch mal gerne die eine oder andere Kuschelminute von mir bekommen, so wie sie es mögen.
Als wir uns wieder auf den Rückweg machten wurden alle Bommels gerufen und die Truppe war wieder vollständig. Sie liefen hervorragend mit uns und jeder hatte sichtlich seinen Spaß. Geschlossen sind wir dann nun den Berg hinunter getrottet und dort angekommen, musste erst einmal das Holzhaus von jeder Seite betrachtet werden. Somit war am heutigem Tage Jane diejenige, die Zeit ohne Ende hatte. Genügsam hatte sie mal hier und mal da die Nase.
Am großem Tor angekommen, waren sie alle vollzählig und es ging zur großen Fütterung. Dann hat doch schon mal der eine oder andere den Kopf in den Napf gehalten. Aber so richtig kann das Futter nicht mit der noch nicht ganz erforschten Umgebung mithalten. Amy hat sich auch schon allein auf die Socken gemacht und hat das Futter gar nicht beachtet. Milo, Tess, Jane, Marusha haben einige Krümel verschluckt, aber so das Wahre, war das nicht. Es ist eben noch alles so neu und interessant für die lieben Bommels. Roxie und Kischa waren so sehr mit sich selbst beschäftigt, da war keine Zeit zum Essen.
Als die Großen dann endlich die Näpfe geleert haben und die ganze Mannschaft zum Innenhof gewandert ist, war es Zeit für die kleinen Gumminasen in ihr Bettchen zu gehen.
Also bin ich schon mal vor gegangen und habe alle zu mir gerufen. Da gab es doch Milo und Amy, die wollten noch nicht schlafen. Aber mit etwas Geduld und netten Zusprüchen, klappte es mit den Beiden auch. So war die zweite große Wanderung ins Tal wieder ein schönes Erlebnis und die Bommels konnten gut und schnell in ihrem Nest vom nächsten Tag träumen.
Der Donnerstag hat mir wieder gezeigt, dass den lieben Bommels der tägliche Talgang gefällt und sie sich von Tag zu Tag dort wohler fühlen. Als ich ihre Türe geöffnet und einmal “alle Bommels” gerufen habe, sind sie mir rasch gefolgt. Da ich dieses Mal allein mit den Hunden ins Tal gegangen bin, hatte ich besonders meine Augen auf die Süßen. Aber ich brauchte mir keine Sorgen machen, da es nicht einmal Jumbo versucht hat, sie in irgendeiner Weise zu ärgern.
Geschlossen sind wir nun den Berg hinauf und dort angekommen, haben sich die Bommels erst einmal an den Zaun gemacht. Da war doch schon ein kleines Loch, wo die kleine Schnauze durchpasst. Roxie`s schnelle Nase hat sich als Erste einen Ast von der andern Seite geholt. Daraufhin musste doch direkt die Mutti einen großen Stein nehmen und das Loch stopfen, damit nicht noch ein ganzer Bommel durchpasst. So mussten sich die Gumminasen eine andere Beschäftigung suchen. Milo hat sich als starker Mann allein durch den Clan geschlagen und sich wacker geschlagen.
Somit haben sich die Damen zusammen auf den Weg gemacht, um alles ganz genau zu untersuchen. Erst waren sie noch zu sehen, aber irgendwann haben sie sich so elegant davon geschlichen, dass ich keine Einzige mehr sehen konnte.
Nun war es mittlerweile schon Zeit weiter zu gehen, also werden noch “alle Bommels” gerufen. So konnte ich erst eine braune Maus erblicken, Kischa. Kurz darauf kamen Amy, Marusha, Roxie, Tess und Jane, wieder als Schlusslicht, angerannt. Das ist ein Bild für die Götter, 6 süße Gumminasen, die mit ihren noch viel zu großen Füßen auf einen zugelaufen kommen.
Alle zusammen sind wir weiter gewandert und die Bommels tapsen vergnügt dem Clan hinterher.
Nun ging es den Berg hinunter, so sausten Milo, Tess, Marusha, Roxie und Kischa an mir vorbei und wollten als erste unten sein. Jane und Amy haben es bevorzugt in meiner Nähe zu bleiben, bis wir heile unten angekommen sind.
Dort trafen wir auf Karin und nachdem das Holzhaus rundherum beschnüffelt wurde, ging es auf direktem Weg auf das große Tor zu. Mit vollständiger Truppe stürmten sie Richtung Futterstation. Da dieses mal Johannes nicht dabei war, habe ich die Näpfe verteilt. Aber das haben die Bommels auch gut gemeistert und keiner wollte bei den Großen klauen.
Schließlich haben die Gummienasen sich mal überlegt, ein wenig von dem Futter zu naschen. Ruck zuck hatte ich 7 Nasen in dem Napf, nur all so lange blieben sie nicht darin, denn ein wenig Spaß ist eher drin.
Nachdem der Clan alles verputzt hat wurde wieder der Innenhof angesteuert und die Bommels in ihr Häuschen gerufen. So dachten sich Sascha, Pipo und Amadeu einen Blick in das Bommel-Haus zu riskieren. Die habe ich daraufhin mit hinaus genommen und auch den letzten Bommel ins Bett geführt. Sie werden bestimmt wieder von ihren Erlebnissen geträumt haben.
Na dann bis nächste Woche viele Grüße
Eure Bommelmama Elena





vermittelt
19.01.09
Wir freuen uns, dass es sehr viele Anfragen für unsere Bommels gibt. Sie sind wirklich absolute Schätze und ganz liebe und friedliche Hunde. Sie kommen im Rudel perfekt zurecht, sind perfekt sozialisiert und werden trotz ihrer Größe auch bei den neuen Besitzern sicherlich keine Probleme machen. Sie haben allesamt ein ausgeglichenes Gemüt und freuen sich über jeden Hund, ob alt oder Jung. So spielen sie mit den Zwergen genauso gerne, wie mit unseren weisen Alten.


Amy und Milo
Ella und Jane
Roxie und Tess
26.01.09 - Neues aus Bommelland
Es ist für mich eine große Freude, dass die Bommels täglich mit den Hunden im Innenhof die Zeit verbringen dürfen. Jeden Morgen, wenn ich die Türe ihres Hauses öffne, rennen alle voller Power mir entgegen und stürzen hinaus in den Hof. Ich lasse die ganze Bande herumlaufen und sie nutzen das in jeglicher Form aus.
Montag Morgen schien alles ganz normal. Türe auf, Bommels raus, ich schnapp mir den Wasserschlauch und fange an, das Bommelrevier auszuspritzen. Nach kurzer Zeit höre ich ein lautes Heulen, daraufhin reiße ich die Türe auf und schaue, was los ist. Alle Bommels standen vor Tür und wollten nun hinein… Dann schon wieder, ein lauter Welpenschrei, aber wer war das??? Kischa…
Oje, die kleine Maus hatte sich an ihrer rechten Vorderpfote verletzt. Ein Riss, der sich über den ganzen vorderen Bereich entlang zieht. Daraufhin habe ich Kischa aus dem großen “Bommelgewusel” genommen und Richtung Pferdeställe getragen, da Felicia dort beschäftigt war. Also habe ich sie gebeten Karin oder Johannes zu informieren, um zu besprechen, was nun passieren soll.
Johannes kam gerade eben aus dem Bad und dann musst ich ihm so eine Botschaft am frühen Morgen übermitteln… Kurz darauf kam Karin. Und nun, was tun?? Der erste Gedanke den Riss zu tackern war schnell vergessen, da die Wunde zwar nicht tief, aber doch lang war. Gerade an der Pfote, ist die richtige Lösung zu nähen. Schnell entschieden habe ich mich umgezogen, Karin und Johannes haben eine Hundebox ins Auto getragen und Felicia ein frisches Handtuch und Zewa dazugelegt.
So schnell sitz man dann also im Auto mit einer verletzten Maus und fährt um 10 Uhr zum Tierarzt.
Dort angekommen konnte ich Kischa schnell abgeben, damit sie genäht werden konnte. Gegen Abend durfte ich sie endlich mit einem pinken Verband und einem Halskragen abholen. (erster Gedanke: der Halskragen ist aber klein) Das heißt jetzt nun für den Bommel: 5 Tage Antibiotikum und 10 Tage den Halskragen und dann werden die Fäden gezogen. Somit muss die Kleine getrennt von ihren Geschwistern in der Krankenstation die Zeit bis zur Heilung verbringen. Sie ist zwar nicht allein, Spiky, Hanna, Caniche und Leica sind auch da, aber so ganz sind die Vier ja auch nicht, wie die Bommels.
Nun hat die süße Maus zwar ein eigenes Bett für sich, aber so wohl fühlt sie sich nicht dabei. Zum Schluss haben Felicia und ich um dem Verband schnell einen Einmalhandschuh gezogen, da es vom Pipi schon mal feucht sein kann und er davon nass werden könnte.
Am nächsten Morgen die Überraschung: Kischa hat mit Ihrem Halskragen die Wasser und die Futterschale umgeworfen und alles im Zimmer verteilt. Zudem hat sie es geschafft, den Handschuh abzuziehen, daraufhin war der ganze Verband durchnässt. Somit stand der erste Verbandswechsel der Kleinen an. Mit Hilfe von Felicia habe ich einen frischen Verband angelegt, erst war Kischa sehr unruhig, später konnten wir sie beruhigen und alles erneuern. In der Zeit haben ihre Geschwister schon herrlich im Innenhof getobt und ihren Spaß gehabt. Jetzt dürfen sogar auch die Zwerge hinaus und sind tolle Spielkameraden für die Bommels. Erst war man ja vorsichtig, damit den Kleinen nichts passiert, aber die 13 Welpen vergnügen sich prächtig miteinander. Amy ist schon das ein oder andere Mal gemein und kneift Frieder am Bein, aber der Tapfere weiß schon, wie er sich wehren kann.
Tess, Milo und Marusha haben viel Spaß an Clara und laufen ihr gern hinterher und wollen sie zum Spielen auffordern. Clara hat aber andere Dinge im Kopf. Roxie geht ihren Weg und möchte jeden Einzelnen kennen lernen, sie macht dies behutsam. Jane ist mittendrin, aber ab und zu kommt sie gern zum Schmusen bei mir vorbei. Man weiß gar nicht wo man zuerst hingucken soll, überall ist ein Welpe zu sehen und alle mit so viel Freude und Power, das zugucken macht einfach gute Laune!
Am Mittwochmorgen war wieder mein erster Gedanke: Ist der Handschuh noch um Kischas Verband? Vorsichtig öffnete ich die Tür des Zimmers….. Der ganze Raum wieder voll Trinkwasser, der Handschuh ab, diesmal hat sie sich den Verband schon angeknabbert und sie guckte mich ganz unschuldig an. Also wird heute der Verband ein weiters Mal gewechselt und Kischa bekommt nun einen größeren Halskragen aufgesetzt! Schnell Felicia zum Stillhalten von Kischa geholt und wieder einen neuen, frischen Verband mit Handschuh umgelegt. So das muss jetzt gut sein, denkt sich Mutti!
Im Laufe des Tages immer wieder zwischendurch einen Kontrollblick auf die Kleine werfen!
Über Mittag war wieder Bommel-Zwerge-Alarm! Der ganze Hof voller Welpen, ein Gewusel und ein Trubel. Aber sie haben sichtlich ihren Spaß und wollen am liebsten nicht aufhören. Es gibt wirklich keine Ecke, wo nicht schon ein Welpe gewesen ist! Tess möchte ein wenig mit Oddy spielen, der hält aber nicht viel davon und sagt ihr, dass er in Ruhe gelassen werden möchte. Marusha wird immer stärker und weiß sich durchzusetzen! Milo, Jane, Amy und Roxie sind wieder unterwegs und machen jeden grünen Busch platt! Als die Zwerge nun wieder auf der Terrasse waren, gab es für die Bommels ein kleines Päuschen und einfach nur in der Sonne liegen. Amy und Milo, Jane und Marusha , sowie Roxie und Tess….. Alle lagen in Zweiergruppen zusammen und haben sich ausgeruht! Es war schon bemerkenswert, wie deutlich man dies merken konnte!
Am Donnerstag gab es leider nur Regen und der ganze Innenhof war matschig, voller riesiger Pfützen und für die Bommels ein Plansch-Paradies, aber nicht für ihre frischen Decken, die in ihrem Bett liegen. Also durften die Süßen sich bei diesem miserablem Wetter nur in ihrem Revier aufhalten. Aber eigentlich waren sie an diesem Tag nicht all zu wild auf herausgehen, dann hat sich das ganz gut getroffen. Somit hat die Sechserbande eine gemütlichen Kuschel-Tag im Bett verbracht!
Die ersten Schritte am nächsten Morgen gingen in der Krankenstation auf die Tür von Kischas Zimmer, habe mich kaum getraut sie zu öffnen… Wie sieht es heut wohl aus? Leider…. Handschuh ab, Verband leicht angebissen, alles nass! Also, alle guten Dinge sind 3! Felicia hat mir wieder tatkräftig geholfen, da Kischa sich sehr gesträubt hat und nicht still halten wollte. Mit ganzem Körpereinsatz und viel Beruhigung haben wir erneut alles erledigt. Nun gab es einen noch größeren Kragen! Der muss reichen! Sonst weiß ich auch nicht mehr….
Am Freitag Morgen habe ich ganz fest gehofft, dass alles wie am Vortag sei…. Und? Endlich, alles ist unberührt, Handschuh noch dran und kein bisschen beschädigt oder nass! Ein kleiner Luftsprung ging mir durch den Kopf, aber den hab ich mir verkniffen, damit ich die herrliche Ruhe, die gerade eben herrscht nicht störe! Also nur große Freude und viel, viel Schmusen mit der kleinen Maus. Sie schaut auch immer wieder gern aus dem Fenster und möchte am liebsten bei dem Rest der Bommels sein, aber da muss sie jetzt durch! Es muss ja alles korrekt zugeheilt sein!!
Die Bommels in ihrem Häuschen warteten schon voller Hoffung auf mich, dass sich die Tür zum Hof öffnet, da endlich wieder die Sonne gelacht hat. So öffnete ich die Tür und alle sind voller Elan durch den “Kinderspielplatz” gerannt und fühlten sich unglaublich wohl. Bei dem Saubermachen des Bommel-Reviers halte ich jetzt immer die Türe weit auf und ein besseres, waches Auge auf meine Babys, denn noch eine Verletzung kann ich nicht gebrauchen. Nachdem das Haus und deren Terrasse blitz-blank ist, knuddel ich alle eine Runde, denn das brauchen nicht nur die Bommels, sondern auch die Mami. Egal wie dreckig und versaut ich nachher bin, mir macht es immer wieder Freude und Spaß jeden einzelnen zu drücken! Jane kommt immer ganz vorsichtig und ruhig an und möchte sehr liebevoll gestreichelt werden. Roxie kommt mit viel Karacho und wenn ich mal auf der Mauer sitze springt sie mich von hinten an und wuschelt gerne durch meine Haare. (das hat sie sich vom Milo abgeguckt, denn das hat nur er anfangs gemacht) Amy ist die gelassene, aber immer fröhliche Maus, die sich nicht direkt in den Vordergrund stellt, aber trotzdem nicht zu kurz kommt! Milo ist ein Wilder, wenn es ums kuscheln geht. Egal wer gerade da ist, er geht dazwischen und will vorne mitmischen und zwickt mich auch mal leicht in die Hand, wenn er denkt zu wenig Kuscheleinheit zu bekommen. Tess möchte viel geschmust werden und mitten im Trubel ist es ihr meist ein wenig zu viel. Mit ein wenig Abstand bekommt sie so ihre Einheiten, denn sonst kann sie auch schon schnell meckern!
Diese Woche war wieder voller neuer Erlebnisse und viel Aktion. Sie bereiteten mir viel Freude und es macht mir Spaß für sie zu sorgen. Zu sehen, wie sie lernen, toben und heranwachsen ist ebenfalls für mich von großer Bedeutung. Ich bin immer wieder gespannt, was sie am nächsten Tag für mich auf Lager haben, damit ich mich hier bloß nicht langweile! ;-)
Dann kam der nächste Montag. Oje, oje…… was für ein Montag……Da denkt man nur, reicht nicht nur ein verletzter Bommel?! Also, ganz normal hat der Montag angefangen, Pferde und Hunde raus, Krankenstation sauber gemacht, alle Medikamente verteilt und die süßen Bommels und Zwerge zum Spielen in den Innenhof gelassen. Dann mal eben zum Mitarbeiterfrühstück zu Karin und Johannes. Als ich dann in Ruhe das Haus von den Kleinen ausspritzen wollte, kam mir Tess schon entgegen gehumpelt….. Sie hatte sich die gleiche Verletzung zugezogen, wie Kischa eine Woche zuvor. Es sah nur schlimmer aus, wie bei Kischa. Somit habe ich den Felicia gebeten Karin und Johannes Bescheid zu geben und ich war schneller wieder auf dem Weg zum Tierarzt als ich gucken konnte. Ich habe mich umgezogen, die Box fürs Auto hat Felicia fertig gemacht und ruck zuck ging es mit Tess ab zum Tierarzt. Dort konnte ich sie direkt in den hinteren Bereich sie abgeben und hab auf den Abend gewartet bis ich sie wieder abholen konnte.
Die restliche Bommelmannschaft, die sich nun aus 5 zusammensetzt, hat den Innenhof mit den Zwergen und Clara unsicher gemacht. So konnte ich in Ruhe ihr Revier saubermachen. Aber nun hatte ich noch ein wachsameres Auge auf die Truppe geworfen und mich immer wieder gefragt, wie die Verletzung bei den Beiden entstanden sein könnten. Am Nachmittag sind Felicia und ich mit den 5 Bommels und den Clan ins Tal gegangen. Alle waren voller Freude und sind sofort mitgegangen. Oben angekommen haben die Süßen wieder jeden Busch und jenen Stein unter die Lupe genommen. Roxie, Amy, Milo und Maruscha haben sich allein auf die Socken gemacht und als sie aus dem Augenkontakt waren, habe ich nur mal “ALLE BOMMELS” gerufen und dann kamen sie schon angerannt. Dann einmal eine Kuschelrunde mit der ganzen Bande und dann wollte Milo den Clan kennen lernen und hat sich unter sie gemischt. Jane war ab und zu bei mir und wollte lieblich geknuddelt werden. Sie ist sehr anhänglich und sehr verschmust! Die andern drei Bommeldamen haben sich mit der Kuschelrunde zufrieden gegeben und waren schnell wieder unterwegs!
Auf dem Rückweg sind die lieben Bommels wieder super mit dem Clan mitgegangen und als wir am Misthaufen vorbei gekommen sind, wurde erst mal eine Runde Fangen gespielt und alle hatten riesig Spaß, noch eine Runde rennen bevor das Essen kommt und später ins Bett gegangen wird.
Später habe ich Tess abgeholt und Felicia und ich haben sie zu Kischa ins Zimmer gelassen. Nun hatten beide einen Verband, einen Halskragen und jeder ein eigenes Bettchen. Da unsere Tierärztin Tess einen kleineren Halskragen umgelegt hat, habe ich vorsichtshalber noch die gleiche Größe wie den von Kischa mitgenommen. So haben wir die Beiden in ihr Zimmer getan und auf den morgigen Tag gewartet. Wie verwüstet wird wohl der Raum mit 2 Bommels sein ?!
Der nächste Morgen fing voller Hoffnung auf 2 ganze Verbände an, aber leider hatte Tess ihren Halskragen nicht mehr an, sondern irgendwie hat sich Kischa den noch in der Nacht übergezogen… Ich frag mich bloß wie? Naja, somit war Tess´ Verband angekaut und Kischa hatte ihre Tüte, die wir zum Schutz vor Nässe vorsichtshalber drübergezogen haben, ab und ihren Verband nass. Am Mittag haben Karin, Felicia und ich die beiden Verbände gewechselt und dabei haben wir entdeckt, dass Tess´ Verband nicht richtig angelegt worden war. Man hat beim Tierarzt vergessen eine Kompresse auf die frische Naht zu legen, und Watte zwischen die Zehen zu packen. Somit hatten wir Watte, die sich mit der Wunde verklebt hat. Mit einer Jodlösung und Kompressen habe ich die Watte entfernen können und einen Neuen Verband umgelegt. Im Anschluss wurde der Nasse von Kischa durch einen Frischen ausgetauscht. Kischa war an diesem Tag voller Power und hat uns den Wechsel nicht gerade einfach gemacht, aber 3 Frauen haben es dann doch geschafft!
Die unverletzten Bommels waren den lieben langen Tag im Innenhof und später mit mir im Tal. Milo war den ganzen Talgang allein unterwegs und hat sich super mit dem ganzen Clan verstanden. Roxie und Jane haben sich meinen Schoß geteilt und wollten die ganze Zeit geschmust werden. Ab und zu hat die eine die andere runtergeschupst und Roxie hat mich dann von hinten angesprungen und mir die Wange abgeschleckt. Amy und Marusha waren so von dem Tal fasziniert, das sie mal wieder sich an den Zaun gemacht haben. Aber es ist kein großes Loch entstanden. Vielleicht schmeckt er ja besonders gut. Zusammen sind wir dann den Berg hinunter und wurden von Felicia und Karin abgeholt. Als alle Bommels mit dem Clan am Tor versammelt waren, wurde wieder lecker zu Abend gegessen und ab ins Bett. Nach so einem langen Tag sind die Süßen alle brav in ihr Haus gegangen und haben schnell in das Land der Träume aufgesucht. Zum Ende des Tages hat Karin den Übeltäter gefunden, der für die Verletzung von Kischa und Tess verantwortlich ist. An ihrem Haus schaute ein scharfer Draht in Bodenhöhe heraus, kaum sichtbar. Den haben wir sofort entfernt und hoffen nun, dass alle unverletzt weiterspielen können.
Der Mittwoch startete mal wieder mit dem Anlegen eines Verbandes. Ich weiß nicht wie es passieren konnte, was die beiden Bommels in dem Zimmer anstellen, aber Kischa hatte es geschafft ihren Verband abzumachen… Also haben Felicia und ich ihr einen Neuen umgelegt. Die kleine Maus hat keine Geduld und ihr fällt es sehr schwer, einige Minuten still zu halten, deshalb haben wir so zügig wie es nur ging ihr einen Neuen verpasst! Bei Tess war alles in Ordnung, ihre Tüte war nur ein bisschen angekaut, aber ihr Verband war noch zum Glück trocken. Sie hat somit nur eine neue Tüte um ihren Verband bekommen und das verlief ohne Komplikationen in einigen Minuten.
Es hat endlich wieder die Sonne gelacht und die süßen Bommels hatten um so mehr Spaß mit den kleinen Zwergen im Innenhof. Man hat sie überall herum rennen, spielen und toben gesehen. Alle hatten nur Quatsch im Kopf und haben gerne mal die Nase in die Schubkarre gesteckt, die mit Pferdemist befüllt war. Die viele Power, die die Truppe aufbringen kann, ist sehr erstaunlich und selbst im Tal waren sie nicht zu stoppen. Mit viel Freude und Elan ging es den Berg hinauf und dort fühlen sich mit jedem Tag wohler! Milo, Roxie und Jane haben sich auf meinem Schoß zum Toben getroffen und hatten wohl sehr viel Spaß dabei! Ab und zu hatte ich einen Schleck im Gesicht, als käme ich gerade eben aus der Dusche! Maruscha hat sich von hinten an mich herangeschlichen und mich angestubst, um geknuddelt zu werden und als sie dann zufrieden war, ist sie wieder losgezogen um den Zaun “Hallo” zu sagen. Amy hat sich mit einem Busch verabredet und sich gut mit ihm verstanden. Sie war eine lange Zeit sehr gut beschäftigt und hat ihn liebend gern angeknabbert! Auf dem Heimweg wurde noch einmal eine Runde Fangen im Misthaufen gespielt und als der Clan sich schon vor dem Tor versammelt hatte, trudelten die Bommels allmählich, nachdem ich sie gerufen hatte, ein.
Nach dem Essen sind wir geschlossen zum Innenhof gegangen, aber Milo, Maruscha und Amy brauchten eine Extraeinladung, sie wollten noch nicht schlafen gehen. Als nun die 5 in ihrem Haus waren, haben Felicia und ich Tess vorsichtshalber den größeren Halskragen umgezogen, damit vielleicht die Nacht mit 2 unversehrten Verbänden überstanden wird.
Nun hatten wir auch schon Donnerstag und er fing erstaunlich gut an! Der erste Blick in das Zimmer war positiv! Alle Halskragen und Verbände wo sie hingehören und von den kleinen Zähnchen verschont geblieben. Mutti war voller Power gut in den Tag zu starten! Am Mittag haben Felicia und ich die beiden aber doch gewechselt, da ich am Freitag frei hatte und den Tag sollten sie auch gut überstehen. Somit haben wir Zwei alles frisch gemacht, damit Mutti den nächsten Tag mit gutem Gewissen in Lissabon verbringen konnte.
Dieser Tag war gesegnet mit viel Regen, daher habe ich die Bommels übern Mittag in ihrem Haus gelassen. Bei so starken Schauern möchte Mutti wirklich ungern die Süßen im Innenhof spielen lassen. Zum Glück hat sich am Nachmittag der Regen verzogen und die Bommels konnten den Weg ins Tal angehen. Als ich die Türe ihres Reviers öffnete, kamen sie mir entgegen gerannt und huschten Richtung dem großem Tor das den Weg des Tales freigibt. Da nun das Tal vom vielem Regen matschig war und die 5 Mutti immer wieder gern anspringen, sah ich dementsprechend aus.
Oben im Tal angekommen, fand Roxie es sehr amüsant, Mutti so anzuspringen, dass sie einen großen Klecks Matsche in Gesicht bekommen hat. Aber so einer Süßen kann man ja nicht böse sein. Amy , Milo und Maruscha haben eine Schlammschlacht veranstaltet, die ihnen sehr viel Spaß gemacht hat. Jane hat wieder des öfteren meinen Schoß mit Roxie geteilt. Da bin ich immer wieder über die Regenhose glücklich, denn nur weil die Bommels verdreckt sind, bleibt doch nicht die Kuschelrunde aus. Eine Runde noch durch den Misthaufen drehen, um die letzte aufgesparte Power rauszulassen!
Somit endet der regnerische Tag mit einem leckeren Abendessen und aber wirklich ins Bett, wollten die Süßen nicht. Jane war die erste, die im Haus war, aber der Rest fand den Innenhof um einiges sympathischer. Also wurden Milo, Amy, Maruscha und Roxie mit der einen oder anderen Hand ins Revier geführt und dort haben sie tief und fest im Bettchen geschlummert.
Diese Woche haben die Süßen mir mal wieder gezeigt, was für tolle Hunde sie sind und wie viel Freude sie mir schon mit ihrem Anblick und ihrem Verhalten geben. Auch wenn Tess sich verletzt hat, für sie da zu sein und egal wie oft ich noch für sie und Kischa Verbände wechseln muss, ich mache es immer wieder. Denn, dass es allen gut geht und sie eine schönes Leben haben, liegt mir sehr am Herzen.
Viele liebe Grüße aus dem Süden Portugals
Elena, die Bommelmama
09.02.09
Diese Woche ist wieder unglaublich schnell vorbei gegangen. Die lieben Bommels waren auf Hochtouren und hatten viel Spaß und Freude!
Nun mussten wir uns von den süßen 3 Bommeldamen Kischa, Tess und Jane verabschieden. Sie haben ein sehr schönes Zuhause hier in Portugal gefunden.
Der erste Blick in das Zimmer von Kischa und Tess war sehr erfreulich. Da Karin und Felicia am Freitag Kischas Verband abgemacht hatten und die Wunde nun an der frischen Luft heilte, war ihre Pfote in Ordnung. Bei Tess war auch alles, wie es sein sollte. Verband und Tüte unberührt und trocken! Da hat Mutti mal wieder ein Lächeln im Gesicht, wenn der Tag so klasse beginnt!
Als ich dann ihr Zimmer gereinigt habe, durften die Beiden sich frei in der Krankenstation bewegen. So hat Kischa schon schnell ihren Kopf ins Waschbecken gehalten, da sich dort noch Näpfe befanden, die lecker nach Futter rochen. Tess wollte Caniche zum Spielen auffordern, er ließ sich aber nicht darauf ein. Also tobten zwei süße Mäuse durchs ganze Haus und hielten die anderen Bewohner in Bewegung.
Die andern Bommels waren den ganzen Tag über mit den Zwergen im Innenhof und hatten wieder super viel Spaß. Alle rennen mit viel Karacho aus der Tür und nehmen den ganzen Hof unter ihre Fittiche. Leider dürfen die Süßen ab dieser Woche nicht mehr mit ins Tal, da dort die Passionsraupe zwischen Februar und März schlüpft. Bei Kontakt mit ihr, können gefährliche Verätzungen entstehen. Wir wollen dieses Risiko nicht eingehen und lassen die neugierigen Bommels lieber am spätem Nachmittag in ihrem Revier.
Gegen 15:30 Uhr kam die Tierärztin, um 6 Bommels zu impfen. Da Tess noch ein Antibiotikum bis zum nächsten Tag bekommen musste, wurde ihre Impfung auf Freitag verschoben. Die Andern waren alle superlieb. Wir hatten einen Tisch in den Innenhof gestellt, um sie darauf zu untersuchen (Herz abhorchen, Fieber messen, Ohren kontrolliert) und anschließend die Impfung und den Chip zu spritzen. Alle waren ruhig und haben alles über sich ergehen lassen, ohne jeglichen Mucks von sich zu geben.
Milo hat sich nur einmal so unglücklich bewegt, dass er die Tasche der Tierärztin vom Tisch geschlagen hat. Alles ist auf den Boden gefallen und hat sich im Innenhof verteilt. Aber es ist alles ganz geblieben und mit diesem tollen Hundeblick ist es ruck zuck vergessen.
Kischas Fäden wurden noch zum Schluss gezogen und die Wunde ist super verheilt, aber leider sollte sie noch ihren Halskragen zur Sicherheit tragen, da sie auf keinen Fall die Naht wieder offenlecken durfte.
Am Dienstag haben Felicia und ich die ganze Rasselbande gewogen. Einen richtigen Platz für die Waage zu finden war schwieriger als die Wiegeaktion selbst. In dem Gehege der Bommels ging es nicht, da immer jemand die Pfote draufhalten wollte. Irgendwann hatten wir im Innenhof die perfekte Stelle gefunden, die lag aber in der Nähe der Pferdeställe. Somit konnten wir jeden Bommel einzeln tragen und Felicia hatte nun die Aufgabe sie mit auf die Waage zu nehmen. Die Kleinen sind um einiges schwerer und größer geworden!
Die aktuellen Gewichte der süßen Bommels:
Milo: 18kg
Kischa: 19kg
Tess: 16kg
Jane: 15kg
Roxie: 14kg
Marusha: 17kg
Amy: 14kg
Die restliche Woche über war leider so schlechtes Wetter und die Bommels mussten dann in ihrem Revier bleiben! Das war immer ein Akt, als ich ihre Tür öffnen wollte, kamen sie mir so stürmisch entgegen, dass sie mir fast durch die Beine entwischt wären. Die süßen 5 Bommels waren so unausgelastet, dass sie mir kaum eine Chance gegeben haben, ihr Revier zu säubern. Amy hat mich immer wieder angesprungen und wollte gestreichelt werden. Roxie hat sich währenddessen auf die Düse des Wasserschlauches gestürzt und mit viel Freude wollte sie darauf kauen. Marusha wollte erst das gemütlich Bett nicht verlassen, aber schließlich hat sie sich doch entschieden, eine Kuschelrunde zu genießen. Der große Milo hat sich ein gelbes Quietschespielzeug geschnappt und war sehr mit sich selber beschäftigt, anschließend kam er bei mir vorbei und wurde lieblich gedrückt.
Da nun der große Tag der Reise für Tess, Kischa und Jane kurz bevor stand, haben Felicia und ich passende Brustgeschirre und Leinen herausgesucht und den 3 angepasst. Jane bekam ein schönes Orangenes mit Blümchen, Tess leuchtete in rot und die große Kischa versüßten wir mit einem strahlenden Gelb. Alle waren für den morgigen Tag ausgestattet und freuten sich riesig.
Später haben wir den beiden Verletzen ihre Halskragen abgenommen und sie in der Krankenstation spielen lassen. Dass haben sie noch einmal richtig genossen. Felicia und ich hatten selber viel Freude beim Zuschauen und konnten gar nicht die Augen von den Beiden lassen! Zudem mussten wir noch darauf achten, dass der Verband von Tess so bleibt, wie zuvor. Sie nahmen das ganze Haus in Beschlag, rannten von der einen in die andere Ecke und zwischendurch einen Stopp im Bad.
Der Freitag begann wie jeder andere! Ich habe Tess und Kischa aus ihrem Zimmer gelassen ihnen die Halskragen abgenommen und sie eine tolle Runde in der Krankenstation unter Aufsicht spielen lassen. Sie waren so voller Power und konnten nicht aufhören. Da habe ich auch mal kurz meine Arbeit beiseite gelegt und ihnen einfach mal zugeschaut und den letzten Tag mit ihnen genossen.
Gegen Mittag wollte Johannes losfahren. Felicia und ich haben daher uns als erstes Tess und Kischa geschnappt und sind Richtung Auto gelaufen. Den Innenhof zu verlassen und wieder eine neue Gegend zu sehen, war für die 2 sehr spannend und sie fühlten sich erst unsicher. Aber nach einigen Minuten liefen sie schon locker an der Leine. Die Beiden durften sich eine große Box teilen und waren erst etwas unruhig. Nachher habe ich Jane dazugeholt und sie bekam eine mittlere grüne Box für sich allein.
Als dann Johannes mit ihnen die große Fahrt startete, wurden sie gelassener und die Reise verlief angenehm ohne Gebell. Es war schon echt schwer von den süßen Knuddel-damen Abschied zu nehmen. Ich habe sie jetzt 4 Monate begleitet und war jeden Tag für sie da. Auch wenn es ab und zu sehr viel Arbeit war, ich habe sie immer gern gemacht. Ich vermisse die 3 unglaublich und jetzt ist es in der Krankenstation sogar fast zu ruhig, ohne die beiden Vierbeiner.
Mit dem Gedanken, dass sie ein richtig schönes Heim gefunden haben indem sie gesund bleiben und sich wohl fühlen, kann ich gut leben. Sie können sogar ihren Lebensweg weiterhin zusammen gehen und hier in Portugal alt werden.
Wenn ich jetzt das Revier der Bommels betrete, sind es nur noch 4...
Es kommt mir sehr wenig vor, aber an den Gumminasen habe ich täglich meine Freude, sobald ich ihre Tür öffne. Das Futter habe ich ein wenig reduziert, da nun ein ganzer Napf über war. Ich achte natürlich darauf, dass die Menge für die Rasselbande ausreicht, denn hungern dürfen sie auf keinen Fall.
Nun hoffe ich, dass das Wetter die nächste Woche besser wird und dass sich das Quartett wieder frei im Innenhof bewegen kann. Denn ihnen beim Spielen, Rennen und Unsinn machen zuzuschauen, ist einfach jeden Tag wieder was ganz Besonderes, denn man weiß ja nie, was ihnen wieder durch den Kopf geht!
Was mich bloß morgen wieder erwartet?
Eure Elena, die Bommelmama







16.02.09
Für die Bommel gab es diese Woche ein ganz besonderes Erlebnis, es ging endlich zum Fluss! Am Donnerstag schien die Sonne ganz besonders schön und Felicia, ich und die 4 tapferen Bommels aus dem Innenhof gingen in die noch unbekannte, neue Welt hinaus. Das blaue Tor war geöffnet und ich ging vor und rief die Süßen zu mir. Roxie und Milo waren sofort dabei und fühlten sich sehr schnell wohl. Zudem waren gerade Mona und Rosa auf der Auffahrt und haben ihnen den Schritt vom Hof erleichtert. Amy kam mit vorsichtig hinterher und war anfangs skeptisch… Aber als dann Marusha als Letzte den Hof verlassen hatte, ging es Amy direkt besser und sie schnüffelte erst mal an dem neuen Holzhaus. So konnten Felicia und ich mit der kleinen Rasselbande inklusive Mona und Rosa den Weg zum Fluss antreten.
Mona und Rosa führten die Bommels sehr schön und sie fühlten sich sehr schnell wohl und freuten sich auf die neue Gegend. Marusha war sich erst nicht so sicher und wich mir nicht von der Seite. Sie blieb zuerst in meiner Nähe und wollte sicher zum Ziel gelangen! Milo und Roxie rannten mit Rosa und Mona ein wenig vor, aber sie blieben immer in Sichtkontakt! Sobald ich dann sie zurückgerufen habe, sind alle mit Karacho auf uns zu gelaufen und wurden lieblich gelobt, einmal gekuschelt und dann wollten sie wieder alles ganz genau erkunden.
Auf dem Weg zum Fluss stieß noch Bica zu uns, die sich mal gedacht hatte, einen Spaziergang mit uns zu machen. Also war das Team komplett und so sind 3 Hundedamen, 4 Bommels und 2 Praktikantinnen zum kühlen Nass gelaufen. Es war wirklich aufregend und spannend, wie die Süßen auf den Fluss reagierten und ob sie sofort hindurch gehen würden?? Zum Glück hatten wir Schuhe an, die eine Abkühlung gebrauchen konnten, denn einmal quer durch den Fluss und dann ein wenig nah entlang laufen, dass ist einfach super schön zu erleben! Ich ging vor und ruck zuck waren die Ersten hindurch und rannten den Fluss entlang. Marusha fühlte sich auch richtig wohl und war mittendrin. Rosa nahm alle mit und zeigte ihnen alles wunderbar. Hin und her, vor und zurück. In jede Richtung wurde gerannt, um alles einmal gesehen zu haben!
Bica hatte sich zu mir gesellt und wollte erst einem eine Runde gekuschelt werden. Sie genoss es sehr und ganz in Ruhe hat sie den Trubel um sich herum ignoriert. Ab und zu schoss ein kleiner Bommel an uns vorbei und war wie der Wind schon wieder weg.
Aber Mutti musste ja trotzdem alle ihre Kleinen im Auge haben, ihre Freiheit durften sie schon haben, aber zu weit weg sollten sie ja auch nicht. Wenn dann mal jemand irgendwo im Grünen verschwunden war, wurde einmal “ALLE BOMMELS!!!” gerufen und aus allen Ecken entsprangen die Süßen. Also bin ich dann in die Hocke gegangen und 8 nasse Pfoten sprangen mich an. Ein wenig nass, aber zufrieden habe ich alle in meinen Arm geschlossen!
Nun haben die süßen es auf Bica abgesehen und wollten sie zum Spielen einladen. Roxie sprang ganz aufgeregt hin und her, aber Bica hatte keine Lust. Sie wollte lieber einfach dabei sein und den Tag ohne Toben genießen. Aber die Bommels wollten erst nicht locker lassen. Alle haben sich vor ihr versammelt und waren ganz nervös. Ob sie doch mitspielt???
Nein, ohne Bica! Sie ist ja schon selber Mutti und so hat sie ein Machtwort gesprochen, das die Kleinen verstanden haben. Zum Schuss hat Amy noch einmal ihr Glück versucht, aber sie hatte nicht gerade Erfolg.
Also haben die Süßen weiterhin mit Mona und Rosa Fluss, Wiese und Büsche platt gelaufen und es wurde um Bica herum getobt! So waren alle glücklich! Amy hat sich schnell einen Stock geschnappt und eine gemütliche Runde auf ihn herumgekaut. Roxie wollte mal kurz eine Verschnaufpause einlegen und hat sich die ganzen Geschehnisse ihrer Geschwister vom Strand aus angesehen und sehr kontrolliert beobachtet. Marusha unternahm noch eine Erkundungstour durchs Grüne und die endete mit einem großem Platsch im Wasser. Milo hat einen großen Sprung in den Fluss gewagt, ohne die Tiefe einzuschätzen.. Er konnte nicht mehr stehen, aber schwimmen! Schnell wie der Wind war er am andern Ende des Flusses gelandet. Einmal 180° Grad Drehung und direkt noch einmal schwimmen wie ein Seehund!
Es war so verblüffend anzusehen und Felicia und ich kamen aus der Freude gar nicht mehr heraus! Amy war so begeistert, dass keine 5 Minuten ihren “Freischwimmer” auch gemacht hat und Milo nacheiferte. Also hatten wir schon zwei Wasserratten, die den Fluss für sich gewannen.
Roxie und Marusha blieben lieber im sicheren “Nichtschwimmer-Bereich”, dort konnte man genauso viel Spaß haben!
In der Zwischenzeit haben sich Rosa und Mona verabschiedet und haben den Heimweg angetreten.
Aber das war keineswegs schlimm, denn jetzt haben die Beiden alles gezeigt und die Bommels konnten nun auch allein den Bereich in Besitz nehmen. Sie fühlten sich wohl und man konnte sich mit ihnen freuen und über jede kleine Situation lachen, wie tollpatschig sie durchs Wasser rennen. Manchmal allein oder alle zusammen lebten sie völlig auf und wollten alles sehen und erkundschaften.
Viel zu schnell war die Zeit herum und der Rückweg wurde in Angriff genommen. Eigentlich wollten die Süßen gar nicht mehr weg, denn der Ort ist viel schöner, als ihr Revier. Aber leider mussten wir wieder zurück, denn später mussten noch die anderen Hunde ins Tal…
Also folgten mir die Bommels ohne zu meckern, denn auf jeden Fall hat sich der Ausflug gelohnt und mit vielen neuen Eindrücken geschmückt. Bica hat sich entschlossen uns zu begleiten, denn ganz alleine wollte sie auch nicht bleiben.
Auf dem Heimweg haben wir noch die Nachbarshunde getroffen die kurz “einen schönen Tag” gewünscht haben. Denn wir hatten auf jeden Fall einen schönen Tag mit einem wunderbaren Aufenthalt am Fluss. Alle gut gelaunt gingen Schritt für Schritt der Quinta entgegen. Bica hat die Rasselbande angeführt und sorgte mit uns dafür, dass keiner verloren ging.
Sehr erschöpft und müde liefen die Lieben in ihr Häuschen und der erste Stopp kurz am Fressnapf. Daraufhin ab ins Bettchen, denn nach so viel Sport sind selbst die aktiven Bommels mal reif fürs Schlummerland!
Wir alle hoffen, dass das Wetter nächste Woche wieder so toll wird, denn dann steht einem nächstem Spaziergang zum Fluss nichts im Wege! Und das wäre doch einfach nur super!!! Dann sind alle glücklich und zufrieden!
Eure Elena
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