




Nun sind alle Regenbogenkrieger - die auch Pummels genannt werden - vermittelt und reisen dann am 28.11.08 nach Deutschland. Wir freuen uns, dass das alles so schnell geklappt hat und bedanken uns auch bei unserer Partnerin Ruth Finkemeier, die sich enorm einsetzt, damit unsere Vermittlungen auch zügig klappen.
Wir werden weiter berichten.....
Sie wurden am 03.09.08 in die Tierklinik von unserer Ärztin Heike Rauterberg gebracht zum einschläfern, da man sie nicht mehr haben wollte. Natürlich wurde Sarah angerufen und natürlich konnten Sarah, Johannes und Karin nicht Nein sagen und sie einschläfern lassen. Also holte Sarah sie abends bei unserer Tierärztin zuhause ab, da Sarah erst sehr spät dort hin fahren konnte. Alle sechs sahen recht gut genährt aus und waren auch alle erst einmal sehr fit. Wahrscheinlich waren sie 1-2 Tage bei der Mutter gewesen.
Die erste Nacht war sehr schwierig da Welpen sehr selten direkt die Flasche nehmen. Am Donnerstagmorgen fingen sie langsam an zu trinken und kamen so auch wieder zu Kräften, nachdem sie schon etwas abgebaut hatten. Nur einer war sehr schwach das war Lenny. Er weigerte sich zu trinken, auch bei allen Versuchen, die Sarah startete, um ihn auf diverse Arten Milch zuzufuhren. Lenny verstarb leider in der Nacht von Freitag auf Samstag.
Man kann jetzt schon sehr gut sehen, wie unterschiedlich ihre Charakteren sind. Wenn alle Namen haben, werden wir über sie im Einzelnen berichten.
Wahrscheinlich sind sie am 01.09.08 geboren.
08.09.08
Das hier sind die fünf kleinen Regenbogenkrieger und bevor wir ihre Geschichte erzählen und immer weiter berichten, wie sie sich entwickeln, wollen wir kurz erklären, warum sie diesen Namen bekommen haben.
Eigentlich sind es ja 6 kleine Babys, die zu uns kamen, damit wir ihnen helfen, zu überleben. Der kleine Lenny ist am 06.09.08 den Weg zurück über die Regenbogenbrücke gegangen, um in der anderen Welt eine Aufgabe zu erledigen. Er hat dort seine Bestimmung gefunden. Oft fragen wir uns, warum so kleine Seelen auf diese Erde kommen, leiden müssen und dann sterben. Es gibt zwar sicherlich eine Antwort auf diese Frage, aber uns Menschen verschließt sie sich oft genug, weil wir den wahren Geist der Natur nicht verstanden haben und immer noch nicht verstehen. Uns hier auf der Quinta Eanna (was zu Deutsch „Haus des Himmels“ bedeutet) geht es nicht viel besser. Auch wir verstehen trotz stetigen Bemühens oft nicht, was der Geist der Natur uns sagen will und was warum wie ist. Lenny kam zu uns und hat begonnen, uns Antworten zu geben.
Der Regenbogen ist die Brücke zwischen der Anderwelt und unserer Welt. Der Regenbogen ist auch die Brücke zwischen dem Geist der Natur und den Menschen, die in dieser Natur leben, und ihr oft genug Schlimmes antun, ohne zu wissen, was sie da eigentlich tun. Auf jeder Seite des Regenbogens muss jemand sein, damit eine Kommunikation mit dem Geist der Natur möglich ist, wir Menschen brauchen einen Vermittler, einen Übersetzer, einen der uns mit unserem eingeschränkten Verständnis die Dinge so vermitteln kann, dass wir sie wirklich verstehen und unsere Handlungen danach ausrichten können. Lenny ist solch ein „Übersetzer“, ein Helfer, der uns hier auf der Quinta Eanna helfen wird, alles besser zu verstehen und unsere Arbeit noch mehr im Sinne des großen Geistes der Natur zu gestalten.
1 Krieger und 4 Amazonen sind bei uns geblieben und werden wohl ihre Aufgabe hier erfüllen. Sie sind die Regenbogenkrieger und es ist ihre Mission den Menschen zu helfen, dass sie den großen Geist der Natur wieder verstehen können und ihr Leben danach ausrichten.
Wie das im Einzelnen aussehen wird, wissen wir noch nicht, wir können nur versuchen, mit Lenny jenseits und den 5 Kriegern diesseits weiter an unserer Aufgabe zu arbeiten unsere Arbeit noch mehr im Sinne der Natur zu gestalten und eben ein klein wenig dazu beizutragen, dass nicht alles untergeht, was doch eigentlich so wunderschön und voller Wunder ist.
Was immer sich uns an Erkenntnissen erschließ, werden wir auf der Seite der Regenbogenkrieger auch veröffentlichen und hoffen sehr, dass unsere Leser dies ein wenig aufnehmen. Es wäre toll, wenn Ihr uns Resonanz geben würdet und Eure Ansichten mit den unseren teilt. Daher gibt es auch eine spezielle Mailadresse hierfür: regenbogenkrieger@spikinet.de
Jetzt aber zum aktuellen Stand der Dinge:







05-10-08
Hier kommen nun die aktuellsten Fotos der kleinen Regenbogenkrieger und vor allem mit der korrekten Zuteilung der Namen.
Soraia hat auch bereits super liebe Paten gefunden, nämlich die Familie Mederus (Insidern auch als “die Mogli´s” bekannt). Soraia freut sich, wir freuen uns und bedanken und ganz herzlich. Es ist toll, dass die neuen Eltern eines Mülltonnenkindes nun auch eine Welpenpatenschaft übernommen haben.







Die schnubbelige Luisa
Der würdige Sir Henry
Die nachdenkliche Tita
Die neugierige Miriam
Die “verpatete” Soraia
13.10.08
Nun sind wir auch mal dran etwas ausgiebiger von uns zu berichten. Wir sind die Regenbogenkrieger und haben zwei Mamis und einen Papi. Unsere erste Mami hieß Sarah, die uns immer Tag und Nacht das Fläschchen gegeben hat und uns so richtig pummelig gefüttert hat. Wir haben aber auch von Natur aus ein breites Kreuz *sich raus red* und sind nun hier bei unserer zweiten Mami Karin und bei Papi Johannes auf der Quinta, wo wir weiter wachsen und gedeihen sollen.
Mami Sarah konnte uns nicht mehr in der Wohnung alleine lassen und seit 10 Tagen sind wir sowieso schon vom Fläschchen auf Trockenfutter umgestiegen, so dass einem Umzug auch nichts im Wege stand. Außerdem seien wir ziemlich laut und da Mami Sarah auch Nachbarn hat, war es nun auch an der Zeit auf die Quinta zu ziehen.
Auf der Quinta haben wir schon Tante Rosa, Tante Kelly, Tante Mona und Salina kennen gelernt. Wir verbringen öfter die Abende bei Mami Karin und Papi Johannes im Wohnzimmer. Dabei toben wir ganz schön herum und hin und wieder ist es urplötzlich irgendwo auf dem Teppich nass oder in der Küche hat einer von uns sein Geschäft erledigt. Deswegen müssen wir auch nun schon nachts in der Heldenhütte auf der Terrasse schlafen. Das ist spannend zumal Tante Rosa, Tante Kelly und Salina dort wohnen und immer mit uns kuscheln.
Wir werden jetzt regelmäßig hier an dieser Stelle berichten und auch wöchentlich neue Fotos von uns zeigen. Jetzt müssen wir erst mal mit unseren neuen Plüschquietschies spielen, die uns Tante Elke Stoll aus Meddanich geschenkt hat!!!
Bis denn
Eure Pummel’s





20.10.08
Achherrje…wie haben uns mal etwas mit Abstammungsnachweisen beschäftigt und nun fest gestellt, dass wir nur eine Mami haben und das ist die Sarah!! Der Johannes, ist ja der Papi von Sarah und somit unser Opi und die Karin ist somit unsere Omi. Stiefomi sozubellen, denn irgendwie ist sie ja nicht die richtige Mami von unserer Mami Sarah. Ist ziemlich kompliziert, aber wir haben wieder etwas dazu gelernt in dieser Woche.
Jedenfalls wohnen wir jetzt bei Omi und Opi und fühlen uns ganz wohl hier. Am Montag wurden wir geimpft und bekamen unsere erste Wurmkur. Die Autofahrt mit Opi und Omi war voll cool und wir haben aus Leibeskräften gesungen, so laut, dass Omi und Opi sich nicht mehr unterhalten konnten *kicha*. Opi hat gesagt, dass er SO nicht mit uns nach Deutschland fahren wird, sollten wir vermittelt werden. Das verstehen wir nicht, denn unser Gesang gleicht einer Arie und klingt nicht so wie Opi manchmal singt. Ist eben Geschmacksache und wir finden unseren Gesang NICHT zum Ohren zu halten, sondern halten uns für echte Talente!!!
Die Soraia musste am Mittwoch zum Tierarzt, denn sie wurde von Elena unserem Kindermädchen erwischt, wie sie Blut im Kot hatte, als sie gerade auf der Terrasse ein Häufchen machte. Schon morgens hat Omi einige kleine Häufchen mit Blut gesehen aber wusste nicht wer von uns Pummels, diese da gemacht hatten. Die Elena hat dann Soraia verpetzt und deswegen musste Soraia als einzige zum Tierarzt. Die Frau Dr. hat den Kot untersucht, den Omi eingesammelt hatte und hat Darmviren festgestellt. Nun müssen wir bis einschließlich Sonntag - und das ist echt blöd - ALLE so eine fiese fiese Flüssigkeit einnehmen. Omi findet aber auch nach drei Tagen der Behandlung noch Blut….. Nun müssen wir seit der Diagnose isoliert leben, aber die Zeit wird auch noch vergehen und wir sind froh, dass wir Anfang der Woche doch noch im Garten waren, um auf Opi’s Wiese mit Rosa zu spielen. Das war echt cool und Omi hat versprochen, dass wenn wir wieder gesund sind, wieder mit Rosa über die Grashalme wetzen dürfen :-)





27.10.08
Unsere Darminfektion haben wir mittlerweile gut überstanden. Omi hat uns alle 12 Stunden fiese Medizin in den Rachen gestopft und das fanden wir echt gemein. Blöd war, dass wir ein paar Tage nicht auf Opi’s Wiese zum spielen durften. Wir sollten erst ganz gesund sein und das waren wir am Mittwoch schon wieder und konnten mit Rosa, dem Kater Baloo und Lisa, die uns hinter gesprungen kam, ordentlich auf Opi’s Zierrasen toben. Omi hat wieder Fotos gemacht und Elena hat uns teilweise dabei festhalten müssen. Unser Bruder könnte auch Max heißen, denn der zappelte ja auch immer so doll, wenn man ihn fotografieren wollte. Naja…was wir so alles über uns ergehen lassen müssen.
Der Sir Henry und die Luisa haben es gut. Die Beiden sind nämlich schon vermittelt und ziehen nach Schornforf zu Familie Herz. Dort haben die Beiden einen Garten, ein Haus, zwei Kinder und sogar noch einen Spielkameraden, der Gin heißt und ein Chihuahua ist. Hört sich ungeheuerlich gut an und wir, also die Miriam, die Soraia und ich die Tita suchen jetzt auch massiv nach so einer tollen Familie. Vielleicht schaut ihr Euch uns mal etwas genauer an lieber Leser….Wir sind nämlich auch voll süß und voll cool und voll lieb *manchmal jedenfalls*.










Das ist die ruhige Soraia
Das ist die lustige Luisa
Das ist die aufgeweckte Miriam
Das ist der von den Mädchen unterdrückte Sir Henry
Das ist die schelmische Tita
03.11.08
Am Montag kam unsere Mami Sarah und wir sind mit ihr zum Tierarzt gefahren. Onkel Spike und Katze Sammy waren auch dabei. Wir bekamen unsere zweite Impfung und waren ganz artig, aber unterwegs haben wir ganz schön Radau gemacht. Mit uns braucht man Nerven *g* Jetzt sind wir in einer Woche schon wieder etwas gewachsen, aber so ganz groooß wie die Tante Rosa werden wir nie, obwohl wir ganz schön viel essen! Wir haben den ersten Sturm erlebt und dabei war es sooo schlimm windig, dass uns fast die Ohren weg geflogen sind. Auch Regen haben wir erlebt und den finden wir echt blöd. Wir sind den ganzen Nachmittag freiwillig in der Heldenhütte geblieben und haben uns an Salina, Tante Kelly und Rosa gekuschelt, die den Regen auch echt blöd fanden. In dieser Woche ist auch Soraia vermittelt worden. Soraia braucht gar nicht nach Deutschland, sondern bleibt hier in Portugal, denn eine portugiesische Familie mit Kindern, Haus und Garten hat sich für Soraia entschieden. Nun warten noch Miriam und Tita auf ein schönes Zuhause, aber das wird sicher auch kein Problem werden, denn die sind ja auch sooooo süß !!!





10.11.08
Wir haben in dieser Woche den ersten Ausflug gemacht mit Rosa, Tante Mona , unserer Welpensitterin Elena und Omi. Wir waren am Fluss und haben Spuren von den Helden und Kämpfern entdeckt. Zumindest einen Plastikball mit denen die gespielt haben. Der Weg war für uns ganz schön weit, denn wir haben ja nur ganz kurze Beinchen. Also klar, dass ich, der Sir Henry schon anfing zu knöttern und knatschen, bevor wir am Wasser waren. Das Wasser war total klasse, wir brauchen ja nur eine Pfütze und schon denken wir, dass wir mitten in einem See stehen. Wozu läuft Omi soooo weit mit uns?? Der Rückweg war auch ganz lustig und zu Hause angekommen, mußten wir uns erst mal ausruhen.
Am anderen Morgen hörten wir Omi und Opi in der Küche reden. Wir werden Anfang Dezember nach Deutschland reisen, zumindest Ich, der Sir Henry und die Luisa mit dem Onkel Pintas. Miriam’s Menschen haben sich ja nicht mehr gemeldet und wenn die Tita kein Zuhause findet, dann kann sie bei uns mit einziehen, haben Orti und Hanna, unsere neuen Dosenöffner versprochen. Jedenfalls müssen wir , bevor die Reise los geht, gebadet werden und Omi sagte, dass sie uns im Waschbecken baden würde, weil die Badewanne ja viel zu groß sei und da sagte Opi, dass für uns auch eine Müslischüssel zum baden reichen würde, denn sonst würden wir noch durch den Abfluss gespült. Die Beiden kicherten dann und wir waren voll beleidigt!!! Was können wir dafür, wenn wir soooo klein sind!!!
Soraia bekam gestern Besuch von ihrem neuen Frauchen, die ist acht Jahre alt und wohnt nicht weit weg von uns. Sie muss noch erzogen werden sagt Soraia, denn die hatte KEINE Leckerchen mit!!! Soraia fand das Mädchen aber ganz nett und nächsten Samstag darf Soraia mit ihrer neuen Familie auch hier spazieren gehen. Soraia freut sich schon. Nun gehen wir noch raus, um uns die Sonne auf unsere Pummelbäuche scheinen zu lassen. Nach dem Regen gestern, tut die Sonne richtig gut.
Bis nächsten Sonntag dann ....
Eure Pummels




17.11.08
Tita ist in dieser Woche auch vermittelt worden und zieht nach Berlin zu Familie Strauch! Sie hat dann sogar einen Spielkameradin, die Arancha heißt und Terrier ist.
Jetzt sind wir scheinbar alle vermittelt und reisen Ende November mit Omi und Opi nach Deutschland. Der Onkel Pintas fährt auch mit und das wird sicher ganz lustig! Wir werden ganz viel singen und Opi im Auto mit unseren eigenen Liedern gut unterhalten. Wir freuen uns schon ganz doll und halten bestimmt auch bei MC Donalds an, wie die Helden damals auch! Wir sind auch ganz gespannt auf Onkel Duc, bei dem wir eine Nacht verbringen werden. Das wird auch aufregend ...... *freu* *gespannt sei*
In dieser Woche ist nicht viel passiert. Wir lernen von Salina, wie man seine einigen Sachen „verschönert“ und bald können wir auch Fliegengitter auseinandernehmen, Löcher in den Zaun beißen und wenn wir noch ein wenig wachsen sind wir auch soweit, dass wir die Dachpappe von der Heldenhütte knabbern können und in den ehemaligen Ziegenstall springen können. (siehe Bildergalerie in dieser Woche)
Wir müssen jetzt auch weiter üben gehen, denn Übung macht den Meister oder wie war das??
Eure Pummels !




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