Auf dieser Seite berichten Gäste und Besucher darüber,
wie sie unser Tierparadies erlebt haben.
Im Oktober habe ich eine Woche Urlaub an der Algarve verbracht. Wie immer habe ich mich vorab bei www.flugpaten.de als Flugpate gemeldet. Kurz vor meiner Abreise hat sich die Tierschutzorganisation „Tiere ohne Zukunft“ bei mir gemeldet und hat angefragt, ob ich eine kleine Katze von Faro mit nach München nehmen kann. Bis zu meiner Abreise hatte ich mit Melanie Metz von Tiere ohne Zukunft einen sehr netten Mail-Kontakt und ich habe erfahren, dass meine Flugpatenkatze auf der Quinta Eanna wohnt. Ich bin natürlich neugierig geworden und habe mir im Internet die Seite http://ferien.spikinet.de angeschaut und war alleine von der Homepage schon ganz begeistert und wollte so gerne die Menschen und die Tiere auf der Quinta Eanna persönlich kennen gelernt. Melanie war so nett und hat bei Sarah, Carola und Johannes nachgefragt, ob ich sie mal besuchen kommen kann. Die Drei haben sich über mein Interesse sehr gefreut und von Portugal aus haben wir einen Termin vereinbart.

Voller Erwartung habe ich dann an einem Nachmittag die Quinta Eanna aufgesucht und es war unbeschreiblich schön. Begrüßt wurde ich gleich von etwas 25 Hunden – große, kleine, dicke, dünne, helle, dunkle, alte, junge. Um mich herum nur Tiere, ein Gefühl wie im Paradies. Nachdem ich das Hunderudel begrüßt hatte, konnte ich endlich Sarah, Carola und Johannes begrüßen – drei unbeschreibliche Menschen. Mir wurde jedes Tier vorgestellt und natürlich hat auf der Quinta Eanna jedes Tier leider eine traurige Geschichte. Ich habe unfassbare Geschichten gehört - war mal wieder schockiert wozu der Mensch in der Lage ist. Doch die Tiere auf der Quinta Eanna haben dann doch noch Glück gehabt. Ein besseres Leben können sie sich nun nicht vorstellen. Alle Tiere - ob Hund, Katze, Pferd oder Ziege - sind optimal untergebracht und werden sooo gut versorgt. Die Hunde leben im Rudel und bekommen bald einen riesigen Hundespielplatz. Auf der Quinta Eanna werden immer wieder kranke und herrenlose Tiere aufgenommen. Für sie wird extra eine Quarantänestation gebaut. Liebevoll werden Jungtiere mit der Flasche großgezogen. Die Arbeit, die Kraft, die Mühe und Überzeugung von Sarah, Carola und Johannes haben mich einfach nur fasziniert.

Es besteht sogar die Möglichkeit auf der Quinta Eanna Ferienwohnungen zu mieten. Für Tierfreunde kann ich mir keinen schöneren Urlaub vorstellen. Den ganzen Tag ist man von freundlichen Tieren und Menschen umgeben. Für die heißen Tage steht sogar direkt vor der Tür ein schöner Pool zur Verfügung. Das idyllische Haus liegt abseits, trotzdem ist das Meer und zum Beispiel der Ferien– und Badeort Lagos nur etwas 13 km entfernt. Die Umgebung bietet wunderschöne Ausflugsmöglichkeiten. Einen abwechslungsreicheren Urlaub kann ich mir nicht vorstellen. Hinzu habe ich selten so nette Menschen wie Sarah, Carola und Johannes kennen gelernt. Eigentlich wollte ich mir das Leben und Treiben auf der Quinta Eanna nur mal „kurz“ anschauen. Daraus sind dann fast 4 Stunden geworden. Vier Stunden der Begeisterung und Bewunderung.

Was auf der Quinta Eanna geleistet wird, muss einfach nur unterstütz werden. Somit habe ich gleich nach meiner Heimreise eine Patenschaft für die Hündin Tamara übernommen. Und ich bin mir sicher, das war nicht mein letzter Aufenthalt auf der Quinta Eanna!!

Ich möchte mich ganz herzlich bei Sarah, Carola und Johannes für die tollen Stunden und Eindrücke bedanken!!! Macht bitte weiter so!
Ganz viele liebe Grüße
Birgit
Gerne berichte ich auch persönlich über meine Eindrücke –
Tel. 0178/2838355 - oder: birgit-lissy@gmx.de
Mein Nachmittag auf der Quinta Eanna
Kaum zu glauben, aber wir hatten es endlich geschafft. Ute, die eine Patenschaft für Velhote übernommen hat und ich buchten unsere Flüge nach Faro, um unsere vierbeinigen Patenkinder zu sehen und natürlich alle anderen „Chaoten“ einmal live zu erleben. Das sollten alle anderen Paten unbedingt mindestens einmal tun.
Am 7. Mai ging es zwar erst ziemlich spät los, so dass es schon dunkel war als wir auf der Quinta ankamen. Gott sei dank war ich schon mal dort, als es das Projekt noch nicht gab und die Hundezahl noch ein wenig überschaubarer war, so fand ich das Anwesen schnell wieder. Auch Amadeu erkannte ich auf Anhieb.


Er hat sich kaum verändert. Einen wohlgenährten Bauch hatte er nämlich vor fünf Jahren schon und kraulen ließ er sich auch am liebsten auf dem Schoß. Daran hatte sich nicht viel geändert.

Am Abend begrüßten uns die Hunde zunächst mit lautem Gebell. Aber schon sehr schnell wurde es wieder ruhig. Dafür hatten Johannes, Carola, Ute und ich viel zu erzählen. Bis spät in die Nacht saßen wir auf der Terrasse. Den kleinen Sasha, dem ein Bein amputiert wurde, hatten die beiden mit im Schlepptau. Sofort habe ich ihn aus dem Internet erkannt wie der selbstsicher aber logischerweise ein wenig humpelnd auf uns zu rannte. Ich hatte den niedlichen Kerl schnell in mein Herz geschlossen und hätte ihn am liebsten mit nach Hause genommen. Aber dort gibt es schon einen großen Hund und wir sind zu aktiv für einen Dreibeiner. Also freute ich mich immer, wenn ich ihn auf der Quinta sah. Besser konnte er es nicht treffen. Jede Menge Spielkameraden und ein liebevolles Herrchen und Frauchen.
Am nächsten Morgen warteten wir gespannt auf Carola. Allein trauten wir uns dann doch noch nicht zu dem zunächst unbekannten Hunderudel. Als wir das kleine Tor hinter der Quinta öffneten kamen die ersten angerannt. Da wir der Tipp von Johannes, uns eine alte Hose mitzunehmen, angenommen haben, machte es uns nichts aus, dass die Hunde vor Freude an uns hochsprangen. War das eine überschwängliche Freude. Nacheinander öffneten Carola und Johannes die Türen von den Hundequartieren, in denen sie die Nacht verbringen. Wahnsinn wie viele Hunde plötzlich um uns herumrannten. Da gab es die freudigen, unerschrockenen auf der einen Seite, die ängstlichen eher zurückhaltenden auf der anderen Seite.

Natürlich entdeckte ich meinen kleinen dicken Amadeu sofort. Und weil er aufs Wort hört kam er auch gleich angedackelt, um seine Streicheleinheiten abzuholen. Aber es gab so viele Hunde, die auch gestreichelt werden wollten. Wehe ein anderer kam uns zu nahe, dann verteidigte Amadeu seinen Platz auf meinen Schoß mit gefährlich klingendem Knurren, was seine Kollegen direkt veranlasste das Feld zu räumen.
Jeden Tag, den wir mehr auf der Quinta verbrachten, entdeckten wir neue Hundelieblinge. Jeder von ihnen hat seinen eigenen Charme. Trotzdem gab es da noch eine, die ich nur zu gern mit nach Köln genommen hätte. Die kleine Kristi sieht nicht nur ausgesprochen niedlich aus, sie hatte auch so ein liebes Wesen. Quirlig wie sie ist, tobt sie von morgens bis abends mit den anderen kleinen Hunden auf dem Quinta-Gelände herum.
Wir haben die Tage auf der Quinta Eanna sehr genossen. Es war wie ein Urlaub bei Freunden. Und für Ute und mich steht fest, das machen wir jetzt jedes Jahr. Vielleicht bringen wir dann noch mehr Tierfreunde aus Köln und der Umgebung mit. Denn das Projekt ist etwas ganz besonderes, das man unterstützen sollte. Ein Leben unter Seinesgleichen, welcher Hund hat schon das Glück ein solches Leben zu führen? Kein Wunder, dass mir der Abschied schwer fiel.
Im Sommer mache ich mit meiner Familie Urlaub an der Algarve. Leider ist die Ferienwohnung auf der Quinta schon vergeben, so dass wir uns ein anderes Quartier suchen mussten. Aber es steht schon fest, dass wir an einem Tag Johannes und Carola und die ganzen Vierbeiner besuchen werden. Darauf freue ich mich jetzt schon am allermeisten.




Susanne Wächter und Ute Werner haben Ihre Patenkinder Amadeu und Velhote besucht und ein wenig Urlaub bei uns gemacht. Hier ihr Bericht:

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