
Hallo, ich bin die dicke Marta. Ich kam im Juli 1999 als Welpe auf die Quinta, weil ich eingeschläfert werden sollte. Damals war ich noch klein und schlank, heute bin ich etwas größer, aber vor allem viel dicker. Obwohl ich normale Portionen zu fressen bekomme, bin ich etwas pummelig, ich weiß nicht, warum das so ist. Aber ich spiele und renne trotzdem gerne, nur habe ich natürlich auch nichts gegen ein ausgiebiges Nickerchen zwischendurch. Schlafen ist eine ganz tolle Sache, wie man auf den Fotos sehen kann.
Zugegebenermaßen esse ich schon sehr gerne, wenn sich die Gelegenheit ergibt, und wenn es ums Futter geht, dann bin ich ganz besonders beweglich. Ich springe herum und stelle mich auf die Hinterbeine, um ja nichts zu verpassen Das traut man mir so gar nicht zu.

12.06.08
Am Abend ist Marta vor unserer Türe einfach eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht. Marta wurde 10 Jahre alt, ihre Zeit war abgelaufen und für uns kam das sehr überraschend, denn sie war weder krank, noch machte sie einen müden oder kranken Eindruck. Sie ging einfach, doch sie ist immer noch bei uns, in unseren Herzen mit all ihrer Weisheit und all dem, was sie uns gelehrt hat und immer noch lehrt.


Ich finde es toll, beim Ausreiten dabei zu sein, nur komme ich manchmal nicht so schnell hinterher wie die anderen schlankeren Hunde. Aber zum Glück wissen das die Pferde, und nach einem ausgiebigen Galopp bleiben sie von selbst stehen und warten auf mich. Es geht erst weiter, wenn ich den Anschluss wiedergefunden habe, das finde ich sehr rücksichtsvoll. Problematisch wird es nur, wenn ich mal nicht dabei bin, denn die Pferde bleiben nach dem Galopp trotzdem stehen, um auf mich zu warten. Übrigens habe ich eine ganz tolle Stimme, ich höre mich unheimlich gerne selbst reden, also belle ich viel, aber es gibt ja auch immer was zu erzählen. Mit allen anderen Quinta-Bewohnern, ob Tier oder Mensch, verstehe ich mich ausgezeichnet, selbst mit Spiki darf ich die beliebte Hütte teilen und das will schon was heißen.

Wir haben sie begraben, doch wir haben uns nicht verabschieden müssen, denn ihre Seele und ihr Geist sind auf der Quinta geblieben und begleiten uns täglich bei unserer Arbeit. Es ist schön so eine weise Begleiterin zu haben, die uns viel Kraft gibt, alles zu bewältigen, was wir täglich bewältigen müssen. Wir danken Marta, dass sie bei uns geblieben ist und versuchen mit aller Kraft unsere Arbeit so zu machen, dass sie einverstanden ist.

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