


Halli-Hallo, ich bin die Schäferhündin Mona, eine der wenigen Rassehunde hier auf der Quinta.
Meine Geschichte ist ziemlich traurig, finde ich, und meine schicksalhafte Vergangenheit hat noch immer Einfluss auf mich und mein Leben. Aber der Reihe nach.
Geboren wurde ich im Mai 2001. Damals hatte ich noch einen anderen Besitzer, dem ich allerdings nicht allzu viel bedeutet habe. Als ich etwa vier Monate alt war, hat er mich – absichtlich oder unabsichtlich, das weiß ich nicht – mit seinem Motorrad angefahren und schwer verletzt. Nur eine komplizierte und kostspielige Gelenkoperation an der Hüfte konnte mich retten. Er brachte mich zwar zum Tierarzt, aber nicht etwa, um mich behandeln zu lassen, nein, er wollte mich einschläfern lassen, weil ihm die Operation viel zu teuer gewesen wäre.
Zum Glück hat dort Sarah gearbeitet, die das natürlich nicht zugelassen hat. So kam ich zur Quinta, wo man mir die nötige Operation ermöglicht hat und für die Kosten aufgekommen ist. Die Nachsorge gestaltete sich sehr schwierig, denn ich durfte mehrere Wochen mein operiertes Bein nicht belasten, d. h. ich durfte auch gar nicht herumlaufen, geschweige denn herumtoben wie die anderen, dabei war ich damals ja noch ein Welpe. Das war eine schwierige und sehr schmerzhafte Zeit für mich. Es hat lange Zeit gedauert, bis ich wieder einigermaßen normal laufen konnte. Durch den langen Heilungsprozess konnte ich leider nicht so viel mit den anderen Hunden zusammen sein, dadurch war ich im Rudel immer eine der schwächsten.
Daran hat sich im Laufe der Zeit auch nicht viel geändert. Dabei sind sie alle sehr lieb zu mir, es liegt eher an mir, denn ich fühle mich schwächer und habe auch manchmal ein bisschen Angst vor ihnen. Sie sind viel selbstbewusster als ich. Ich bin eher ein bisschen unsicher und halte mich da lieber an mein Herrchen, dem folge ich auf Schritt und Tritt. Ich habe immer noch Schmerzen an der Hüfte, mal mehr, mal weniger, die mich beim Laufen etwas behindern. Damit es mir besser geht, bekomme ich deshalb Medikamente auf natürlicher Basis, die mir sogar richtig gut schmecken.
Ich bin ein sehr wachsamer Hund und melde alles, was mir verdächtig erscheint. Ich liebe es Auto zu fahren und begleite Herrchen immer bei seiner Arbeit auf der Quinta. Ich sitze oft stundenlang im Jeep und schaue ihm beim Heu machen, Bäume schneiden oder Feuerholz sägen zu. Wenn er seine Arbeitsklamotten anzieht, stehe ich schon neben ihm und warte, dass es losgeht.
04.10.08
Jipiiieee, ich habe es geschafft, der kleine Chicolino hat es geschafft, dass ich Paten bekomme!!!! Seine neuen Eltern Dr. Petra Neu und Ehemann Harald haben ihn ja aufgenommen und jetzt haben sie mich als Patenkind noch zusätzlich adoptiert. Ich freue mich echt riesig, vor allem werden die mich ja auch im kommenden Jahr mal besuchen und das ist super. Toll ist, dass es die neuen Eltern von dem kleinen Chicolino sind, denn um den uns seine beiden Geschwister habe ich mir echte Sorgen gemacht, als sie noch so klein waren, von MAden zerfressen und echt schwach. Ich habe immer nach ihnen geschaut und gehofft, dass sie es schaffen. 1.000 Nasenschlecks und danke an Petra und Harald - ich freue mich schon auf Euren Besuch!!!
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