Der Bau einer echten Quarantänestation ist mittlerweile unumgänglich geworden. Bis jetzt hatten wir glücklicherweise wenige echte Quarantänefälle und konnten uns immer irgendwie in unseren privaten Wohnräumen behelfen. Da Wohnräume aber naturgemäß sehr schlecht zu desinfizieren sind, können wir so nicht mehr weitermachen. Bisher konnten wir die wenigen Fälle immer erfolgreich handhaben und auch die Quarantänenotwendigkeiten einhalten, aber wir wollen das Glück auch nicht herausfordern und bauen nunmehr die seit langem geplante Station, sobald wir die finanziellen Mittel haben.
Die Station wird in einem ca. 200qm großen Bereich eingerichtet. Durch eine Mauer abgeschirmt können die Patienten sich hier in Ruhe erholen, ohne andere Tiere anzustecken. Innerhalb dieses Bereiches werden wir ein gut isoliertes Haus bauen, sodass dort Sommer wie Winter auch sehr geschwächte Tiere aufgenommen und gepflegt werden können. Entscheidend ist, dass sowohl das Haus, wie auch der eingegrenzte Bereich leicht und nachhaltig desinfiziert werden können. Wir werden dementsprechend alles mit Kacheln und Kunstoff auskleiden, damit die Erreger sich nicht im Boden festsetzen können um dort ggf. eine neue Gefahr zu bilden. Ein spezieller Abfluss wird das Wasser in eine eigene Anlage leiten, sodass kein anderer Hund auch außerhalb damit in Berührung kommen kann.
Innerhalb des Hauses haben wir dann auch einen “Apothekenbereich” in dem wir alle notwendigen Medikamente und sonstige Hilfsmittel sofort im Zugriff haben. Ein gesonderter sog. “Schleusenraum” sorgt dafür, dass wir uns entsprechend umkleiden können, bevor und nachdem wir das kranke Tier gepflegt und behandelt haben, was ja immer mehrmals täglich stattfinden muss.
Aufgrund der Größe des Bereiches ist dennoch genügend Auslauf garantiert, sodass die Tiere immer noch recht freizügig auch während ihrer Krankheit leben können. Wir haben dann sogar die Möglichkeit mit dem Tier ein wenig zu spielen und zu toben, damit keine Langeweile aufkommt, denn bei Hunden (ebenso wie beim Menschen) ist die Psyche ganz entscheidend an der Heilung beteiligt. Unsere positiven Erfahrungen mit schwerst kranken Hunden wie z.B. Goschi haben uns gezeigt, was man mit Liebe und Zuwendung erreichen kann, selbst dann wenn der Arzt das Tier bereits aufgegeben hat.
Mittels Dampfstrahler und unter Hinzugabe spezieller Desinfektionsmittel läßt sich die Station jeweils sehr schnell und effektiv wieder reinigen und desinfizieren. Wird die Station nicht zu Quarantänezwecken benötigt, so können wir sie gemäß unserer Planung auch als normale Krankenstation nutzen
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns mit einer zweckgebundenen Spende zu einer raschen Umsetzung dieses so wichtigen Projektes verhelfen würden. Vielen Dank schon im Voraus.

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