14.04.07

Sarah erhält einen Anruf, dass ein kleiner verletzter Welpe auf der Straße umherirrt. Sie war gerade auf dem Rückweg von Lissabon, wo sie den frisch operierten Robby abgeholt hat, der dort eine Hüftoperation absolvieren musste. Sarah fuhr sofort zu der Anruferin, die uns bereits von früheren Fällen her bekannt war.

Was Sarah vorfand, war ein quirliger Welpe von ca. 8 Wochen, dessen linkes Vorderbeinchen nur noch schlaff herunterhing und auch an diversen Stellen offene Wunden aufwies. Irgend jemand hatte zwar einen provisorischen Verband angelegt, der aber richtete nicht allzuviel aus.  Also nahm Sarah den kleinen Kerl erst mal auf, versorgte ihn mit allem Nötigen und gab ihm was er am meisten brauchte, nämlich ein wenig Geborgenheit und Liebe.

16.04.07

Sasha wird unserer Tierärztin Heike Rauterberg vorgestellt, die alle notwendigen Untersuchungen durchführt und sich vor allem des schlaffen, offenbar gebrochenen Beinchens annimmt. Röntgenaufnahmen schaffen schnell Klarheit und bringen eine schlimme Wahrheit an den Tag. Zusätzlich zum Bruch sind auch noch die Nerven durchtrennt und das Beinchen ist nicht mehr zu retten. Sasha hat in dem Bein keinerlei Gefühl, es hängt wie ein Fremdkörper da und wenn er damit herumläuft, verletzt er sich immer wieder ohne es überhaupt zu merken. Die Konsequenz wäre, dass eine permanente Infektionsgefahr besteht und der Körper dauerhaft mit seinen Abwehrkräften reagieren müsste. Das kann für den kleinen Kerl natürlich nicht gut sein und man merkte ihm bereits in den wenigen Tagen an, dass ihn dieses schlaffe Beinchen eher behindert und stört, weil er es ja in keiner Weise benutzen kann.

Heike schlägt also eine Amputation vor, weil es einfach keine andere Lösung gibt. Sasha bleibt in der Tierklinik.

17.04.07

Sarah telefoniert quer durch Portugal und spricht mit einschlägigen Spezialisten u.a. unserem Freund Dr. Rui Onça, der ja schon Pitú so erfolgreich operiert hat und nun auch den kleinen Robby. Doch egal mit wem sie spricht, die Antwort ist immer die gleiche und gleichermaßen niederschmetternd: das Beinchen muss amputiert werden.

18.04.07

Sasha ist immer noch recht lebendig und selbst in der Tierklinik zeigt er sein fröhliches und unbekümmertes Gemüt. Gottseidank ist er im Wesentlichen gesund und kann die OP somit gut überstehen. Er wird erfolgreich operiert. Wir sind davon überzeugt, dass es die bessere Lösung für ihn ist. Er wird sich wohl daran gewöhnen, denn er ist noch jung und vor allem sehr sehr lebenslustig, was ihm helfen wird mit der Behinderung klarzukommen.

Sasha übersteht die Operation wirklich sehr gut und bleibt jetzt noch einige Tage zur Beobachtung in der Klinik und wird dann auf der Quinta einziehen. Zuerst kommt er auf die Krankenstation zu Rex, Rodolfo und Leica. Wenn alles soweit verheilt ist, kann er dann mit den anderen Welpen zusammen spielen und mit ihnen in Freiheit leben. In wieweit er dann zurecht kommen wird und sich im Rudel durchsetzen kann, wissen wir nicht.

22.05.07

Sasha hat wahnsinniges Glück gehabt. Dolly Buster und Ihr Mann Dino haben sich sehr spontan bereit erklärt, eine großzügige Patenschaft für diesen tollen Hund zu übernehmen. Sasha wird also bei uns bleiben und kann dank der Patenschaft optimal versorgt werden. Sasha hatte nur eine Überlebenschance von wenigen Tagen, dann hätte man ihn entweder überfahren, erschlagen oder erschossen. Wir konnten ihn retten und jetzt kann er sogar hier bei seinem Rudel bleiben und weiterhin mit all den vielen Freunden toben und sein Leben in Freiheit genießen.

Ohne liebevolle, großzügige Paten wäre dies so nicht möglich. Unser Konzept der freien Hundehaltung im natürlichen Familienverbund bzw. Zusammenschluss von Familien, ist nur durch die Unterstützung er Paten möglich. Dass Dolly und Dino, die ja selbst sehr viel für den Tierschutz unternehmen und Hunde über alles lieben, nunmehr durch Ihre Patenschaft unserem Projekt hier so weiterhelfen, ehrt uns sehr und freut uns ungemein. Vor allem aber freut sich der kleine Sasha, der nun weiter mit seinen Freunden die Gegend unsicher machen darf und auch noch optimal mit Spezialfutter und Physiotherapie versorgt werden kann, damit das verbleibende Vorderbeinchen keinen Schaden durch Überbeanspruchung nimmt.

Sasha und das ganze Team von S.O.S. Animais bedanken sich herzlichst bei Dolly und Dino.

Und hier noch einige Bilder von einem glücklichen Hundekind .....

Sasha_Ankunft_02
Sasha_Ankunft_01
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27.04.07

Die Operation ist gut verlaufen und Sasha hat sich auch bereits eingelebt, soweit das mit seiner schweren Behinderung überhaupt möglich ist. Wir versuchen, ihm so viele Möglichkeiten zum spielen anzubieten, wie möglich, denn er ist ja noch ein sehr junger Hund. Er hat ganz viel Temperament, will spielen und toben und freut sich über jeden und alles. Dann aber kommt immer recht schnell der Rückschlag, weil er gar nicht die Kraft hat, auch nur über einen kurzen Zeitraum mit den anderen Welpen zu toben. Nach nur wenigen Minuten ist er bereits völlig platt und kann nicht mehr.

Wir gehen nun mit ihm gezielt ein wenig die anderen Besuchen, damit er den Kontakt bekommt und alle kennen lernt. Dann aber gehen wir wieder mit ihm zurück zur Krankenstation, wo es doch sehr viel ruhiger zugeht. Dort verbringt er den Tag mit Rodolfo, Leica und Rex, der ja für alle sorgt. So ist er nicht alleine, hat Kontakt mit anderen Hunden und dennoch hat er viel Ruhe und lernt, seine Kräfte besser einzuteilen. Nachts dann lassen wir ihm die Wahl wo er schlafen möchte und er hat sich unsere Hanna ausgesucht. Sie ist ein älterer und vor allem sehr ruhiger und liebevoller Hund. So darf er sich nachts an sie kuscheln und in deren Häuschen schlafen, was er sehr genießt.

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Sasha sprüht vor Lebensfreude und zeigt sich auch als sehr artiger Hund, ohne dass wir bisher versucht hätten, ihn zu erziehen. Er ist durchaus geduldig, wenn es Leckerchen gibt, er macht auch ganz brav “sitz”, ohne dass man es von ihm verlangt. Er nervt keineswegs und wenn doch mal, dann reicht ein winziger Hinweis, damit er aufhört. Rex hat etwas seine Erziehung übernommen und zeigt ihm auch Grenzen. Das ist sehr gut für Sasha, denn Erziehung unter Hunden ist immer besser, als wenn Menschen versuchen, dem Hund etwas einzutrichtern, was sie für richtig halten. Bis zu einem gewissen Grad kann Sasha hier natürlich und im Verbund mit anderen Hunden aufwachsen. Dennoch ist auch sicher, dass es nicht das richtige Leben für ihn ist. Da er sehr anhänglich und lieb ist, wird er seinem Besitzer auch viel Freude machen. Sein sonniges Wesen strahlt auch auf den Menschen aus und macht ihn zu einem ganz besonderen Hund. Wenn man bedenkt, welch schlimme Behinderung er nun hat, ist es wirklich ein Wunder, wie souverän er damit umgeht, sich niemals aufgibt und auch kein trauriger oder apathischer Hund geworden ist. Er hat ein liebevolles Zuhause verdient und wir hoffen, bald jemanden für ihn zu finden.

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03.05.07

Endlich ist es geschafft: die Fäden sind gezogen und diese blöde “Tröte” muss der kleine Sascha nun auch nicht mehr tragen. So konnte Sasha am letzten Samstag dann die Krankenstation verlassen und sich mit den anderen Hunden anfreunden. Er ist ein so tapferer und unbekümmerter Hund, dass man ihm seine Behinderung wirklich nicht anmerkt. Wenn er beim Spielen öfters mal auf die Nase fällt, weil er natürlich das Gleichgewicht noch nicht so gut halten kann, dann steht er ohne zu quietschen einfach wieder auf und spielt weiter. Sasha ist auch sehr neugierig und will alles genau erforschen. So folgt er Carola auf Schritt und Tritt, begleitet sie zu den Katzen, die sehr liebt, schaut zu wenn diese gefüttert werden und spielt mit ihnen. Er ist auch überhaupt nicht futterneidisch oder gierig. Ohne Probleme sitzt er neben dem Katzenfutter, ohne es anzurühren.

Am Sonntag dann durfte der kleine, tapfere Hund auch zum ersten Mal mit allen Hunden ins Tal gehen zum Toben und Rennen. Gerade unser Welpenrudel ist ja noch sehr wild bei seinen Spielen und so nahmen die mittlerweile ja fast erwachsenen Hunde an, dass Sasha auch so wild spielen möchte. Natürlich kann er das nicht und wir mussten immer mal wieder eingreifen. Sasha aber wollte keineswegs auf den Arm oder beschützt werden, sondern immer wieder mitten ins Getümmel. Wir haben den Eindruck, dass er seine Kräfte manchmal überschätzt und bremsen ihn dann ein wenig. Die älteren Hunde haben sofort verstanden, dass er behindert ist und seine Amputationsnarbe auch genau untersucht. Sie sind sehr vorsichtig mit ihm und schmusen vor allen Dingen gerne mit dem neuen Familienmitglied.

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Tagsüber - also vor dem abendlichen Toben im Tal - lebt Sasha auch frei bei unseren Jüngsten und ist damit in besten Händen. Kristi und Kelly, aber auch Ernie & Co lieben Sasha so sehr, dass es eine Freude ist, diese kleine Familie zu beobachten. Erstaunlich ist, wie gut Sasha auf seinen Namen hört und sofort kommt, wenn man ihn ruft. Er macht artig “sitz”, ohne dass man was sagt, er wartet geduldig auf sein Futter und frißt auch nicht gierig, selbst wenn andere Hunde neben ihm sind. Das alles sind wichtige Eigenschaften, um hier klar zu kommen und wir freuen uns, dass das alles so selbstverständlich klappt. Sasha ist sehr intelligent und versteht auf Anhieb, worum es geht. Er ist absolut verträglich, liebt Katzen anstatt sie zu jagen und liebt auch die Menschen. Er macht keinen Unsinn und es ist eine Wonne ihn zu beobachten. Er wirkt völlig unbekümmert und lebensfroh. 

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16.05.07

Wie man an den Bildern unschwer erkennen kann, ist Sasha mittlerweile sehr gut im Rudel integriert und weiß sich auch durchzusetzen. Natürlich wird er sehr schnell müde, aber das akzeptieren und verstehen die anderen Hunde mittlerweile auch und lassen ihn dann in Ruhe. Auch wenn Sasha öfters mal hinfällt, so entmutigt ihn das keineswegs, er steht einfach auf und macht weiter. Wir staunen sehr, wie genau die anderen Hunde verstehen, dass er eine Behinderung hat und daher auch Rücksicht auf ihn nehmen.

Seine besten Freunde sind Robby, Tobi, Philipp, der kleine Bruno und der große Jumbo. Robby ist allerdings der absolute Favorit, denn er ist ja auch behindert und irgendwie haben die Beiden dadurch eine besondere Beziehung aufgebaut. Lebensfreude pur auf 3 Beinen.... das ist jeden Tag auf´s Neue ein Erlebnis und wunderschön anzuschauen.

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Sasha mit dem kleinen Bruno

Sasha mit Muffin

Sasha mit Robby

Spiki pflegt Sasha´s Fell täglich

20.08.07

Dolly besuchte 3 Tage lang ihren Patenhund und brachte auch gleich ein ARD Fernsehteam von “Brisant” mit.

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01.11.07

Nachdem wir berichtet hatten, machte sich Elke Glave sofort an die Arbeit und aktivierte ihr Kaninchenforum. Dort laufen jetzt Auktionen etc. um Sasha zu helfen. Außerdem haben schon einige Forumsmitglieder spontan Geld für Sasha überwiesen. Wir bedanken uns ganz herzlich für so viel Einsatz und Hilfsbereitschaft bei (Reihenfolge nach Spendeneingang)Sandra Zeuner, Jacqueline Klausing, Yvonne Kühnel, Jutta Jabow, Christiane John, Sabrina Burgard

Sasha geht es blendend und er ist immer noch ein absoluter Sonnenschein, der nicht nur die Menschen mit seinem sonnigen Gemüt begeistert. Auch unter seinen Kumpels ist er allseits beliebt und in seiner Beweglichkeit steht er den Vierbeinern in nix nach. Wenn man das so sieht, fragt man sich, warum ein Hund überhaupt 4 Beine braucht...... nein, wir sind nur froh, dass unsere Maßnahmen gute Früchte tragen und Sasha so gut zurecht kommt. Erstaunlicherweise kann er auch so schnell rennen wie seine Kumpel und hinkt keineswegs hinterher. Wir halten die verbliebenen Gelenke mit Spezialtabletten, besonderem Futter und diversen Zusätze möglichst verschleißfrei und so kann Sasha noch sehr alt werden, ohne Schmerzen zu haben, auch wenn die Bildzeitung das anders sieht.....

26.01.08

Unsere sehr engagierte Förderin und Patin, Karin Stoll, hat nun die Vollpatenschaft für Sasha übernommern, was uns ganz besonders freut. Sasha bekommt weiterhin seine volle, medizinische Betreuung incl. Physiotherapie, speziellem Futter und Tabletten zur Vorbeugung von Arthrose. Er lebt hier das Leben eines ganz normalen Hundes und dazu haben wirklich alle beigetragen, die sich bisher für ihn engagiert haben. Karin Stoll sichert nun die Zukunft von Sasha und nimmt uns damit auch eine große Sorge ab. Wir danken ihr von ganzem Herzen für die umfangreiche Unterstützung, die sie Sasha und ihren anderen Patenhunden Bia, Bella und Spiki angedeihen läßt.

06.05.09

Sasha hat es geschafft und ein wunderschönes Zuhause bei der Familie Scherr am Chiemsee gefunden. Nicole und Karla beschmusen ihn den ganzen Tag und bereiten ihm ein Leben wie im Paradies. Besser kann es einem Hund nicht gehen, vor allem gilt unsere Hochachtung der echten Tierliebe, die einem behinderten Hund ein Zuhause ermöglicht hat. 

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Nun, ich habe mich auch zu denen gesellt, die lieber auf einem Sofa, als hier in Hütten schlafen wollen. Der Kreis derjenigen wird ja immer größer, die ein neues Zuhause suchen und warum, sollte ich es nicht auch mal probieren.

Neue Familien hören sich immer recht vielversprechend an und man hört hier, dass man auch viel Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten bekommen kann, wenn man den Mut hat, hier weg zu ziehen. Also … da bin ich doch glatt dabei und versuche mal mein Glück.

Ich habe zwar nur drei Beine aber damit bin ich schneller als manch anderer Hund hier aus dem Rudel. Ich verstehe mich mit jedem Hund und werde am 14.02.09 zwei Jahre alt. Das leben auf der Quinta ist zwar ganz nett, aber mal etwas Eigenes zu haben, wie zum Beispiel ein Haus mit Garten und eigene Näpfe wären schon was ganz Tolles. Ich muss auch  nicht sonderlich viel Bewegung haben und liege gerne in der Sonne oder eben auf einem Sofa. Ich mag Kinder sehr und überhaupt alle Menschen, weil ich total verträglich und unkompliziert bin. Mal im Ernst … mein ganzes Leben möchte ich wirklich nicht auf der Quinta verbringen und wenn Sie sich von meinem Charme geblendet fühlen und mich aufnehmen würden, fände ich es klasse, wenn Sie sich einfach per Mail melden!!

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14.02.09

So, so da bin ich mal wieder, der gemütliche Sasha, der gerne den großen Umzug planen möchte, um sein Leben zu verändern.Also drei Schuhe habe ich ja schon schnell gepackt, nun fehlt mir leider noch das perfekte Heim. Da ich über meine Wünsche und Bedürfnisse, die ja wirklich nicht anspruchsvoll sind, letztes Mal berichtet habe, möchte ich nun noch mal genau darauf hinweisen, dass ich NICHT kompliziert bin! Ich bin ein liebenswerter, verschmuster Knuddelbär, der einfach die Zeit auf der Quinta hinter sich lassen möchte, um andere Menschen glücklich zu machen.

Ich bin sehr neugierig und sobald irgendwas im Busch ist, bin ich immer mit vorne dabei. Vor allem mit Pipo und Lord habe ich alles im Auge und wenn jemand etwas bemerkt, renne ich so schnell ich kann mit, um ja bloß nichts zu verpassen! Man muss sich hier ja immer auf dem Laufenden halten und so viel wie möglich mit bekommen....

Also habe ich mal meine Lauscher aufgestellt und so erfahren, dass meine Mitbewohner, die ein Zuhause suchen, mit Arbeitsangeboten locken... Dann will ich hier jetzt auch was anbieten .... Welcher ist mein perfekter Job??? Da ich noch nicht das regelmäßige Arbeiten gewöhnt bin und man mir eher nachsagt, dass ich einer von der gemütlichen Sorte bin, würde ich mich vorerst mit einem Halbtagsjob an das Berufsleben herantasten. Mir ist der Gedanke gekommen mich als Fahrkartenkontrolleur anzubieten, besonders qualifizieren mich mein guter Umgang mit Mensch und Hund, sowie mein Gerechtigkeitssinn. Sie können sich also sicher sein, sollte jemand ohne Fahrkarte unterwegs sein oder sich unseriös verhalten, werde ich für Ordnung sorgen! Ich kann aber auch was Anderes kontrollieren oder was beaufsichtigen oder so. Wenn jemand Kinder hat, kann ich die ja beaufsichtigen und mit denen zum Spielplatz gehen. Wenn jemand einen Hund hat, dann kann ich auf den aufpassen und mit ihm spielen. Ach ja und wenn jemand einen Kindergarten hat, dann passe ich auf alle Kinder auf, damit denen nix passiert. Mit einem Wort gesagt: ich habe immer den Überblick und darauf kommt es an. Vor Verantwortung drücke ich mich nicht, ABER es soll auch nicht zu anstrengend sein.

Nun hoffe ich, dass ein aufmerksamer Mensch sich für meine Fähigkeiten interessiert und mir schon mal 3 Socken beiseite legt, damit ich schnell zur Stelle sein kann.Um meinen Tag gemütlich ausklingen zu lassen, wünsche ich mir ein gemütliches Sofa auf dem ich gerne mit Hundekeksen entspannen würde, um dann gestärkt für den nächsten Tag zu sein.

Erwartungsvoller Nasenschleck

Vom 52cm großen Sasha

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20.04.09

Melde mich noch mal,  um mich von hier zu verabschieden. Ja. Sie haben richtig gelesen, ich verlasse die Quinta Eanna und ziehe nach Eggstätt bei München  zu Karla, deren Tochter Nicole und der 83 jährigen Oma Scherr. Die Omi von Nicole ist auch seit 14 Tagen etwas gehbehindert und somit bewachen zwei Gehbehinderte das Haus mit 2000 Quadratmeter Grundstück! Ich werde Patrouille laufen und mir von der Oma über Tag ganz viele Belohnungsleckerchen geben lassen 

Familie Scherr nimmt nun schon den fünften Hund aus dem Tierschutz auf und trauert noch etwas um den vor vier Wochen verstorbenen Lucky, der einen nicht operabelen Krebstumor hatte.  Somit habe ich auch die Aufgabe meine kleine Familie wieder zum lachen zu bringen, was mir aber nicht schwer fallen wird.

Ich freue mich besonders, dass man mich so nimmt wie ich bin und mein Handycap keine Rolle spielt. Denn Meines ist keins für meine neue Familie!!!!

Ein Foto mit meiner neuen Frauengemeinschaft werde ich nachreichen und Fotos von meinem neuen Zuhause habe ich auch schon bekommen. Es ist traumhaft schön !!

Klar werde ich hier meine besten Kumpels Pipo, Max und vor allen Dingen Poldy vermissen, mit dem ich hier ja meine Jugendzeit verbrachte aber die Beiden kommen bestimmt auch ohne mich klar und gönnen mir den Umzug nach Deutschland!

Glücklicher Nasenschleck an alle, die mir bisher die Daumen drückten und besonders an meine neue Familie, die ich am 06.05.09 mit Tante Ruth Finkenmeyer aus München anfliegen werde !!

Euer Sasha

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