(c) powered by Quinta Eanna Lda. 2006/2011 - Design by Alex Wernsmann - Impressum - Aktualisiert: 13.11.11

Weiter

Zurück


Der hier vorgestellte Sonderfond sammelt Spenden für einen klar definierten Zweck, den wir im Folgenden genau erläutern werden.

Im Gedenken an einen ganz besonderen Hund, der leider an Altersschwäche und Krankheit verstorben ist, unser Santa Anda Claus haben wir den Fond SARNA genannt. Der Begriff  bezeichnet eine hier sehr sehr verbreitete Krankheit, die hoch ansteckend ist und bei mangelnder Pflege und Hygiene - also insbesondere in Tötungsstationen  - für uns bei der Rettung das größte Problem darstellt. Somit hat der Name gleich 2 symbolische Bedeutungen und bedeutet. Die einzelnen Notfälle finden Sie unter diesem Link.

Santa Anda Rescuefonds for Needy Animals

Unser Haltungskonzept und das Umfeld, in das hinein die Hunde aus der Tötungsstation gerettet werden, erfahren sie unter diesem Link, in dem wir die TierschutzBasics, also die sachlichen und ethischen Grundlagen unserer Arbeit beschrieben haben. Wer detailliertere Informationen sucht und auch gerne immer aktuell informiert sein möchte, den laden wir in unser Forum ein: http://forum.spikinet.de Sie melden sich dort einfach an, wir bekommen eine Mail und schalten sie dann innerhalb von 24H frei. Im Rahmen detaillierter Wochenberichte erfahren sie alles über die Schicksale der einzelnen Hunde und vielleicht können Sie ja auch mit einem Sofa oder als Pflegestelle so einem armen Wesen helfen.

Wenngleich es - im Gegensatz zu Spanien, hier offiziell den Begriff Tötungsstation nicht gibt, sondern man das Ganze als Canil bezeichnet, so läuft es letztlich auf dasselbe hinaus. Der Unterschied allerdings ist, dass man hier staatlicherseits weder Fangprämien noch Vermittlungsprämien bezahlt. Hundefänger ist hier keine private Sache, sondern der Job wird von Angestellten der Stadtverwaltung in städt. Fahrzeugen erledigt. Damit ist Geschäftemacherei wenigstens im Gegensatz zu Spanien ein Riegel vorgeschoben. Die genauen Vorgehensweisen der Hundefänger zu beschreiben, erspare ich mich hier. Die Canils werden ebenfalls von der Gemeinde betrieben und die Anlaufstellen für die Hundefänger, aber auch für jeden, der seinen Hund nicht mehr will. Mittlerweile hat man eine Einrichtung eingeführt, die den in Deutschland bekannten “Babyklappen” entspricht, nur dass man hier eben Hunde reinschiebt, anonym ... einfach so. Die Hunde werden dann sofort, ohne weiteren Check getötet.

Je nachdem wie der Amtsarzt gestrickt ist, kann die Tötung qualvoll geschehen oder aber so wie veterinärmedizinisch üblich. Alle Varianten sind denkbar und zu einer Variante kommen wir gleich weiter unten.

Wir haben uns einer nahe liegenden Tötungsstation angenommen und versuchen dort so viele Hunde wie möglich zu retten. Das ist nicht ganz einfach, weil man hier allgemein das Prinzip verfolgt, dass Hunde verschwinden sollen und nicht gerettet werden. Man möchte - ähnlich wie in Griechenland zur Olympiade damals - dem Touristen keine mageren, bettelnden Straßenhunde zumuten. Das könnte ja das Urlaubsvergnügen stören und womöglich Beschwerden bei der Verwaltung nach sich ziehen. Somit sind Einfangen und Töten und damit  “saubere Städte”, das hiesige Prinzip für den Umgang mit Hunden und daraus entsteht endloses Elend, das wir zu lindern versuchen.

Wer krank ist, wird aussortiert und kommt in die Todesecke

Die Zustände in diesem Tierheim, das man eher als Tötungsstation bezeichnen muss, sind katastrophal. Einzige Trinkmöglichkeit ist eine Ablaufrinne, in die Kot und Urin zur Säuberung mit einem Wasserschlauch gespritzt werden. Futter wird einfach über den Zaun geworfen und beim täglichen Kampf um Nahrung gehen die Schwachen leer aus. Alle Hunde leiden an Unterernährung und Mangelerscheinungen. Rüden und Hündinnen sind zwar getrennt, aber direkt nebeneinander in zwei eingezäunten Bereichen ohne Schutz vor Hitze und Regen untergebracht. Beißereien sind an der Tagesordnung und wenn eine Hündin im Nachbargehege heißt ist, kann man sich den Rest vorstellen

Kranke und schwache Hunde werden einfach in die Todesecke geworfen und man macht sich nicht einmal die Mühe sie einzuschläfern. Ohne Nahrung und Wasser gehen sie elend zugrunde. Wir wollen so viele Hunde wie möglich aus dem Canil retten, aber dabei einen Weg gehen, der verantwortungsvoll und mit klaren Daten die Hunde an aufgeklärte, neue Besitzer oder Pflegestellen vermittelt.

Ein Blutbild und ein eventuell nötiger Behandlungsplan sowie persönliche Beratung und Unterstützung auch nach der Vermittlung sind dabei selbstverständlich. Jeder aufgenommene Hund wird komplett von einem deutschen Labor auf alle Krankheiten und Mangelerscheinungen getestet. Darauf basierend erstellen wir einen Behandlungsplan und machen den Hund “reisefertig”. Meist müssen die Hunde neben der medizinischen Behandlung erst einmal durch hochwertiges Futter und Nahrungsergänzungsmittel aufgepäppelt werden, bevor sie reisen können.

Im Rahmen unseres Haltungskonzeptes der freien Rudelhaltung werden die Hunde auch sozialisiert und ihnen ihre Traumata genommen, so gut es eben geht.

Erst wenn der Zustand des Hundes psychisch wie körperlich stabil ist, bringen wir ihn persönlich nach Deutschland. Wir arbeiten nicht mit Flugpaten und nicht mit Massentransporten, sondern fahren die Hunde selbst in kleinen Gruppen zu meist 5 Hunden direkt zu ihren neuen Eltern, nach Deutschland.

Worum und um wen geht es???

Die Hunde im Canil sind der Willkür und Laune der Pfleger ausgeliefert. Dies ist für dieTiere mit sehr viel Schmerz, Leid und oftmals dem Todesurteil verbunden. Wobei Tod auch immer leidvoll von statten geht und keineswegs würdig. Aus diesem Grund haben wir diesen Sonderfonds geschaffen, dessen Einnahmen ausschließlich der Rettung und Behandlung der Hunde aus dem Canil zu Gute kommen sollen.

Die Bekämpfung der o.a. SARNA hat dabei oberste Priorität, da wir aufgrund des Haltungskonzeptes keine hochansteckenden Hunde direkt aufnehmen können. Für den Bau einer echten Quarantänestation fehlt uns noch immer das Geld. Dank der tatkräftigen Unterstützung unsere Tierarztes, welcher über eine sehr gut ausgestattete Klinik verfügt, können wir die Hunde dort erst einmal in Quarantäne geben und auf SARNA behandeln. Sobald der Befall eingedämmt ist, kommen die Hunde sofort zu uns auf die Quinta. Kastrationen werden ebenfalls sofort durchgeführt, falls die Blutwerte eine OP zulassen.

Diese Hunde brauchen dann dringend einen Pflegeplatz oder ein dauerhaftes Zuhause bei Menschen, die ihnen das geben, was sie nie in ihrem Leben erfahren haben: Liebe, Schutz, Geborgenheit und Würde.

Wie genau gehen wir vor???

Nachdem wir mit dem zuständigen Amtsveterinär - ein sehr verständiger und auch kooperationsbereiter Mensch, verhandelt die Verantwortung für einen Hund übernommen haben, was eine nachgewiesene Vermittlung oder Pflegestelle voraussetzt, wird der Hund in Quarantäne zu unserem Tierarzt gebracht und folgende Schritte eingeleitet:

Ihre Spende kommt direkt da an, wo sie gebraucht wird, nämlich bei den Hunden aus der Tötungsstaion. Wir führen u.a. eine Liste mit allen Kosten und Spendeneingängen, die wir wöchentlich aktualisieren, sodass sie jederzeit sehen können, was sie mit Ihrem Geld bewirken und wieviele Leben Sie mit Ihrer Spende retten.

Bankverbindung in Deutschland

Bankleitzahl:

370 623 65 (Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG)

Kontonummer:

4604429000

Kontoinhaber:

S.O.S Animais sem Futuro

Verwendungszweck:

SARNA - Sonderfond zur Rettung aus der Tötungsstation

Für Überweisungen aus dem Ausland nach Deutschland

IBAN: DE 21 3706 9429 0101 4900 09

BIC:   GENODED1KNL

Spenden Sie ganz bequem, schnell und sicher über PayPal:

oder:

 

Datum

Bisher angefallene Kosten

Summe

16.08.2011

Aufbaufutter Julius & Melinda

345.-€

16.08.2011

Nierenmedikament IRC-Vet Noddy

163,35€

16.08.2011

Nierenschonfutter Noddy

113,98€

22.08.2011

Kimi Adapt Gusti

50.-€

22.08.2011

Kimi Move Dorothee

56,25€

22.08.2011

Renal CC Noddy

20,45€

22.08.2011

Nachtest Chica

192,40€

23.08.2011

Nachtest Ratatui

192,40€

24.08.2011

Nachtest Clayton

245,80€

14.09.2011

Sammelrechnung Quartalsabschluss Dr. Paulo incl. Medikamente ohne Mary-Jane

3.563,54€

02.09.2011

Mary-Jane Lissabon Untersuchung und OP

826,76€

26.09.2011

Abschlussrechnung Lissabon Mary-Jane für Intensivbehandlung, Medikamente und Spezialfutter

1.562,80€

26.09.2011

Abschlussrechnung Dr. Paulo für Mary-Jane

762,40€

28.09.2011

Medikamente Mary-Jane

28,40€

29.09.2011

Medikamente Mary-Jane

195,44€

29.09.2011

Spezialfutter Mary-Jane

82,79€

27.09.2011

Untersuchung Gustav

128,81€

28.09.2011

Dorothee Untersuchung, Blutbilder, OP und stationäre Intensivbetreuung

893,15€

03.10.2011

Betty Unterschung, Blutbilder, Röntgen und Ultraschall

308,01€

06.10.2011

Abschlussrechnung Betty für OP, stationäre Intensivbetreuung und Medikamente

650,33€

12.10.2011

Medikamente Mary-Jane

40,99€

12.10.2011

Spezialfutter Mary-Jane

82,79€

14.10.2011

Spezialfutter Noddy

56,99€

07.11.2011

Mary-Jane Untersuchung

117.-€

07.11.2011

Mary-Jane Spezialfutter 2 x

165,58€

09.11.2011

Mary-Jane Medikamente

265,90€

09.11.2011

Labby Untersuchungen

215,02€

10.11.2011

Spezialfutter Noddy

56,99€

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13.11.2011

Gesamtkosten für den Fondzweck

38.714,81€

Diese Liste fasst alle Kosten ab August 2011 für die Aktion zusammen. Die Fonbestandsauflistung ab Beginn der Aktion finden Sie unter diesem Link

Diese folgende Liste erfasst alle Spendeneingänge und Patenschaften wöchentlich und namentlich zusammen. Diese Spenden erscheinen dann nicht mehr im allgemeinen Spendenbarometer, weil es zweckgebundene Spenden sind.

Datum

Name des Spenders/Paten

Betrag

01.08.2011

Andreas & Ellen Obst

15.-€

11.08.2011

Annette Tischler Chica

50.-€

11.08.2011

Marlies Ellinghausen

30.-€

15.08.2011

Nicole Heidl Betty

25.-€

16.08.2011

Andre Santelmann Gustav

30.-€

16.08.2011

Brigitte Niedree Barnie/Fredo

50.-€

22.08.2011

Nicola Arp Labby

50.-€

24.08.2011

Heidi Heinrich Mini/Sarah

50.-€

01.09.2011

Susan V Landes Mary-Jane

10.-€

04.09.2011

Heidi Heinrich Mary-Jane

100.-€

05.09.2011

Nina Semelink Julius

15.-€

15.09.2011

Nicole Heidl Betty

25.-€

15.09.2011

Merle Roloff & Andre Santelmann Mary-Jane

50.-€

16.09.2011

Marlies Ellinghausen Noddy

30.-€

20.09.2011

Heike Lieser Mary-Jane

20.-€

22.09.2011

Annette Tischler Chica

50.-€

26.09.2011

Heidi Heinrich

50.-€

30.09.2011

Ellen und Andreas Obst

100.-€

02.10.2011

Karin Stoll

400.-€

06.10.2011

Angela Böckler für Dorothee

120.-€

13.10.2011

Donzilia Gut

50.-€

17.10.2011

Nicole Heidl für Betty

25.-€

20.10.2011

Melanie Fuhr

25.-€

20.10.2011

Marlies Ellinghausen für Noddy

30.-€

24.10.2011

Heidi Heinrich

50.-€

02.11.2011

Susan V Landes

25.-€

OKT 2011

Gemeinschaftspaten Mary-Jane (E.Glave, S.Landes, K.Franz, A.Büttner, B.Brust, E.Obst, M.Winkelmann,

295.-€

 

S.Donko, A.Tischler, B.Niedree, M.Müller, K.Scherr)

 

09.11.2011

Markus Marleaux

125.-€

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13.11.2011

Summe aller Spenden

13.181.-€

13.11.2011

Summe aller Ausgaben

38.714,81€

13.11.2011

aktueller Bestand des Fonds = minus

-25.533,81€

Titelbild_05
Titelbild_06
Titelbild_11
Titelbild_12
Titelbild_13
Noddy_Sterbeecke_03
Noddy_Trans_05
Noddy_angekommen_06
Titelbild_14
Titelbild_15

Noddy in der Sterbeecke

Noddy beim Doc zur Bluttransfusion

Blutabnahme und Check

logo_header
header_persoenlich